Werkstattausrüster auf Wachstumskurs
Die meisten Werkstattausstatter waren mit ihrer geschäftlichen Lage im letzten Jahr zufrieden. Die positive Umsatzentwicklung soll sich laut Branchenverband 2016 fortsetzen.
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Knapp zwei Drittel der Werkstattausrüster von Kfz-Betrieben haben 2015 gegenüber dem Vorjahr höhere Umsätze verbucht. Das ergab die jährliche Umfrage des ASA-Verbandes unter seinen Mitgliedern. „Die Unternehmen profitierten von der positiven Entwicklung der Wirtschaft und der gestiegenen Investitionsbereitschaft der Werkstätten“, erklärte ASA-Vizepräsident Harald Hahn das gute Ergebnis.
Auch die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr werde nach Aussagen von Hahn positiv verlaufen. In vielen Produktsegmenten erwarten die Werkstattausstatter weitere Umsatzzuwächse. Dazu zählen vor allem die Hebetechnik, Abgasmess- und Klimaservicegeräte sowie die Prüfstände, Reifendienstgeräte und IT-Dienstleistungen. Dagegen stünden die Zeichen bei den Diagnosegeräten und Absauganlagen auf Stagnation, was laut Branchenverband auf eine „gewisse Marktsättigung“ schließen lässt.
Das größte Wachstumspotenzial hat Deutschland
Die Entwicklung in den einzelnen Märkten prognostizieren die Werkstattausrüster unterschiedlich: So sei Deutschland der Markt mit dem größten Wachstumspotenzial. In Westeuropa und Asien rechnen die befragten ASA-Mitglieder überwiegend mit einer Stagnation. Das gelte auch für die osteuropäischen Länder – wobei zahlreiche Werkstattausrüster in diesen Regionen auch mit einem Rückgang der Nachfrage rechnen. „Trotz der angespannten Lage im Euroraum und der abkühlenden Dynamik in den Schwellenländern wird die Werkstattausrüstungsbranche 2016 aus heutiger Sicht auf Wachstumskurs bleiben“, resümiert Hahn.
Zum ASA-Verband zählen knapp 100 Unternehmen. Diese beschäftigen in Deutschland rund 15.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von etwa 1,2 Milliarden Euro.
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