Werkstattkonzepte: Mehr als nur bunt

Redakteur: Norbert Rubbel

Die Markenzeichen der freien Serviceketten strahlen in kräftigem Blau, Rot, Grün oder Gelb. Sie leiden jedoch unter mangelndem Bekanntheitsgrad. Dabei haben sie einiges zu bieten.

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Die Vielfalt der Werkstattkonzepte im Servicemarkt ist verwirrend. Die Autofahrer nehmen sie als Reparaturalternative zu den Vertragswerkstätten kaum wahr.
Die Vielfalt der Werkstattkonzepte im Servicemarkt ist verwirrend. Die Autofahrer nehmen sie als Reparaturalternative zu den Vertragswerkstätten kaum wahr.
(Foto: Rubbel)

Wer soll sich da noch auskennen? Im deutschen Servicemarkt existieren rund 40 Werkstattkonzepte. In Europa sind es etwa 400. Viele Inhaber von Kfz-Betrieben kennen nicht einmal deren Namen und Leistungsangebote. Und die Autofahrer? Sie nehmen die meisten Serviceketten des freien Marktes als Reparaturalternative zu den Vertragswerkstätten der Fahrzeughersteller nicht wahr.

Teilegroßhändler wie Wessels + Müller und Trost bieten ihren Einkaufspartnern bis zu acht Konzepte an. Schlägt man deren Hochglanzbroschüren auf und informiert sich über die Konzeptbausteine, sind inhaltliche Unterschiede kaum erkennbar. Auto-Auto-, Auto-Go- und Auto-Netto-Partner von Trost treten zwar mit anderen Markennamen und farblich verschiedenen Signets im Markt auf. Von ihrer Stuttgarter Konzeptzentrale erhalten aber alle die gleichen Leistungen wie zum Beispiel technische Hotline, Schulungsprogramme, Werkstattsoftware und ISO-Zertifizierung. Trost-Partner Ratko Vranesic aus dem baden-württembergischen Köngen hat sich für Auto-Netto entschieden, weil die Konzeptfarbe Gelb seine Lieblingsfarbe ist. Natürlich nutzt auch er – wie seine rund 60 Konzeptkollegen – die Leistungsbausteine seiner Zentrale: