Westfalia: Eigenes Werkzeug für AHK-Codierung
Mit dem „Autocode“ sollen Werkstätten in wenigen Schritten Anhängekupplungen an CAN-Bus-Systemen anmelden können.
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Rüstet die Werkstatt bei Fahrzeugen mit einem CAN-Bus-System eine Anhängekupplung nach, muss sie diese in der Regel entsprechend bei der Bordelektronik anmelden. Der Anbieter Westfalia weist darauf in seinem Automotive-Katalog mit einem „C“ bei den Elektrosatz-Produktdaten hin. Dies ist nicht allerdings nicht der Fall, wenn die vom Gesetzgeber festgelegten Mindestanforderungen (Beleuchtungsfunktionen, Blinküberwachung, Nebelschlussleuchten-Abschaltung) auch ohne Codierung erfüllt werden, so das Unternehmen. Nachdem laut Westfalia in der Vergangenheit Betriebe nicht selten Probleme beim Codieren der Systeme hatten, bietet der AHK-Spezialist mit dem „Autocode“ ein Codierwerkzeug an, mit dem die Werkstatt in wenigen Schritten eine geführte oder manuelle Codierung auf Anhängebetrieb durchführen können soll.
Das Handgerät kommuniziert via OBD-Schnittstelle mit dem Fahrzeug. Ein USB-Kabel zum Anschluss an einen PC ermöglicht es, Software-Updates aufzuspielen. Aktualisierungen stellt der Anbieter regelmäßig digital zur Verfügung. Die integrierte Batterie des Handgeräts sichert die Spannungsversorgung während des Codiervorgangs. Westfalia liefert den Autocode inklusive Betriebsanleitung im Hartschalenkoffer. Interessierte können das Gerät zum Preis von 2.375 Euro über den Großhandel bestellen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Westfalia.
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