Whatsapp im Autohaus: Wenn der Kunde textet
Instant Messenger wie Whatsapp sind ein beliebtes Kommunikationsmittel bei Verbrauchern. Autohäuser machen sich dies zunutze und halten auf diesem Weg Kontakt mit Kunden.
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Früher wäre eine solche Anfrage, wie sie Verkaufsleiter Michael Ströher gerade auf dem Smartphone seines Betriebs liest, vielleicht per Telefon oder E-Mail eingegangen. Womöglich hätte der Kunde auch erst lange gewartet, bis er Kontakt aufgenommen hätte, beispielsweise weil er während seiner Dienstzeiten nur schlecht privat telefonieren kann. Jetzt jedenfalls hat er an das familiengeführte Autohaus Ströher in Niederbayern (Toyota) eine Nachricht über den Smartphone-Dienst Whatsapp geschickt. Michael Ströher tippt seine Antwort ein und murmelt vor sich hin: „Ein Wechsel der Reifenventile noch in dieser Woche? Kein Problem!“
Die Bearbeitung dieser Anfrage war relativ simpel – es handelte sich lediglich um einen kurzen Austausch von Textinformationen für eine Vorabanfrage durch den Kunden; dies wäre auch per E-Mail gegangen. Messenger-Dienste wie Whatsapp bieten Autohäusern jedoch weitaus mehr Möglichkeiten im Kundenkontakt. Denn Verkäufer oder Servicemitarbeiter können ohne großen Aufwand auch Fotos oder kleine Videos verschicken. Diese Multimedialität dürfte mit einer der Gründe dafür sein, warum Messenger wie Whatsapp bei Verbrauchern so beliebt sind und warum sie auch in Werkstatt, Schauraum und auf dem Gebrauchtwagenplatz sinnvollen Einsatz finden können. Zahlen des IT-Branchenverbands Bitkom zufolge verschicken 71 Prozent der Smartphone-Nutzer heute Textnachrichten – viele nutzen sowohl traditionelle SMS als auch Messenger-Dienste.
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