Gestiegene Energiekosten Wie Betriebe nötige Preisaufschläge kalkulieren können

Von Doris S. Pfaff

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Die hohen Energiekosten zwingen landauf landab die Betriebe, die Preise zu erhöhen. Doch welche Schritte sind kostendeckend, was kommt damit auf die Kunden zu. Ein Online-Rechner des ZDK hilft Händlern und Werkstätten.

Mit einem einfachen Kostenkalkulator können Kfz-Betriebe sehr schnell erkennen, an welcher Stellen sie Preise aufschlagen müssen, wenn sie die gestiegenen Energiekosten an die Kunden weitergeben müssen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Mit einem einfachen Kostenkalkulator können Kfz-Betriebe sehr schnell erkennen, an welcher Stellen sie Preise aufschlagen müssen, wenn sie die gestiegenen Energiekosten an die Kunden weitergeben müssen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die gestiegenen Kosten machen den Kfz-Betrieben zu schaffen – ungeachtet der angekündigten finanziellen Erleichterungen bei den Energiekosten, wie die zeitlich begrenzte Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gas- und Fernwärmelieferungen, die Regelungen zur Steuerbefreiung der sogenannten Inflationsprämie (bis 3.000 Euro) sowie die Ankündigung der Gaspreisbremse und der Sonderzahlungen.

Energie zu sparen, reicht oft nicht aus, um die gestiegenen Energiekosten auszugleichen, sagt Ellen Schmidt aus der ZDK-Abteilung Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate. Weil sie die Kosten nicht mehr allein stemmen können, denken viele Betriebe darüber nach, die höheren Kosten an die Kunden weiterzugeben. Um eine Vorstellung zu erhalten, was auf Betriebe und Kunden zukommen könnte, hat der ZDK einen einfachen Kalkulator entwickelt.

Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht stehen den Betrieben laut Schmidt mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Zum einen können sie nach Energieeinsparpotenzialen in den Betriebsstätten suchen. Zum anderen können sie überlegen, inwieweit eine Preisweitergabe an die Kunden möglich ist.

Auch eine Kombination beider Möglichkeiten sei denkbar, so Schmidt. In welcher Größenordnung sich in den unterschiedlichen Bereichen eines Autohauses die Preisweitergabe bewegen würde, können die Unternehmen mit dem ZDK-Kalkulator selbst sehr einfach ermitteln. Der Zentralverband stellt ihn seinen Mitgliedern im Intranet zum Download zur Verfügung. Mit seiner Hilfe lassen sich verschiedene Preiserhöhungen simulieren, die erforderlich sind, um die gestiegenen Energiekosten für den Betrieb abzudecken.

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