Autohaus Ebert
Wie die Investition in Nischen hilft, den Branchenwandel zu meistern
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Ein Brabus-Umbau für 300.000 Euro, Schweizer Armeefahrzeuge, Oldtimer und Ssangyong-Neuwagen – es sind beispielhafte Geschäftsfelder, die das Autohaus Ebert unabhängiger machen von der Transformation im klassischen Automobilhandel.
In der Schauraum-Rotunde des Mercedes-Betriebs in Weinheim geht Bernd Baldus seine G-Klasse-Sammlung ab. Nach einigen neuen Modellen – auch in ausgefallenen Farben wie Himmelblau oder Saharagelb – bleibt er vor drei älteren Exemplaren stehen: „So sehen Geschäfte im Autohandel aus, die Freude bereiten“, sagt der 65-Jährige überzeugt. Die G-Klasse-Fahrzeuge sind mal mattschwarz mit beigem Stoffverdeck, mal weiß mit rotem Verdeck. Dazu kommen viele Detailunterschiede von der Reserverad-Halterung bis zum Tankstutzen. Es sind ehemalige Militärfahrzeuge der Schweizer Armee, die der Mercedes-Händler Ebert in Weinheim an der Bergstraße verkauft.
„Autos, die Freude machen“ – Baldus meint damit nicht allein die Optik, wobei der erfahrene Autohausmanager automobile Ästhetik durchaus schätzt. Freude bereitet dem Geschäftsführer der Autohaus-Ebert-Gruppe nicht zuletzt der Deckungsbeitrag, den die Schweizer Fahrzeuge einbringen. Denn während das Geschäft mit der Massenware Neuwagen durch vielerlei Einflüsse immer schwieriger wird, sieht er in den Nischen der Branche viel Potenzial. Ob es nun die Schweizer Armeefahrzeuge sind oder US-Cars, Brabus-Tuning- oder Ssangyong-Modelle, die neu in Deutschland gehandelten Ford-Trucks oder Maxus-Transporter.
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