Mercedes-Niederlassung Neu-Ulm Wie die Sterne-Gruppe den Übergabeprozess erlebt hat

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Seit dem ersten Dezember gehört die Mercedes-Niederlassung Neu-Ulm der neu gegründeten Sterne-Gruppe. Die Geschäftsführer berichten zum Start über ihre Ziele und darüber, mit welchen Erfahrungen, Herausforderungen und Überraschungen der Kauf- und Übernahmeprozess verbunden war.

Die ehemalige Mercedes-Benz-Niederlassung Neu-Ulm gehört jetzt der Sterne-Gruppe.(Bild:  KBU Werbeagentur, Laupheim)
Die ehemalige Mercedes-Benz-Niederlassung Neu-Ulm gehört jetzt der Sterne-Gruppe.
(Bild: KBU Werbeagentur, Laupheim)

Am Ende ging alles schneller, als es sich die Geschäftsführer der beiden Autohausgruppen Kreuter-Medele-Schäfer und Abel+Ruf vorgestellt hatten. Nur 14 Monate nach der gemeinsamen Gründung der Sterne-Gruppe – mit dem Ziel am Bieterverfahren um die Mercedes-Benz-Niederlassungen teilzunehmen – ist der Standort Neu-Ulm an die Händler übergegangen. Der Startschuss fiel am 1. Dezember.

Durch die Zusammenarbeit erschließen die beiden Gruppen ein Bindeglied zwischen ihren Marktgebieten, wollen Synergien heben und ihre Leistungsfähigkeit erhöhen, erklärten die Geschäftsführer Peter Schäfer, Joachim Fellner und Lukas Ruf am Donnerstag bei einem Pressegespräch: Im Verbund kommen Kreuter-Medele-Schäfer, Abel+Ruf und die Niederlassung Neu-Ulm nach eigenen Angaben auf einen Umsatz von knapp 800 Millionen Euro, einen Absatz von gut 12.500 Einheiten, 140.500 Fahrzeugdurchläufe und 1.348 Beschäftigte.