Generation Z Wie junge Mitarbeiter und Kunden des Kfz-Gewerbes ticken

Von Dr. Martin Achter 8 min Lesedauer

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Mehr Freizeit und weniger Arbeit, Nachhaltigkeit statt eigenes Auto: Der jungen Generation werden viele Eigenschaften zugeschrieben, die ihre Rolle als mögliche Mitarbeiter und Kunden des Kfz-Gewerbes kritisch beeinflussen können. Was ist dran?

Junge Mitarbeiter der Generation Z rücken in den Betrieben zwar nach. Doch die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge sinkt laut Bundesagentur für Arbeit seit vielen Jahren.(Bild:  Daniejel Skabic/Unsplash.com)
Junge Mitarbeiter der Generation Z rücken in den Betrieben zwar nach. Doch die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge sinkt laut Bundesagentur für Arbeit seit vielen Jahren.
(Bild: Daniejel Skabic/Unsplash.com)

Die jährliche Bewerbungsrunde mit Auszubildenden für Werkstatt und Verkauf ist für viele Autohäuser und Servicebetriebe schon lange kein Selbstläufer mehr. Junge Mitarbeiter der sogenannten Generation Z rücken in den Betrieben zwar nach. Doch die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge sinkt laut Bundesagentur für Arbeit seit vielen Jahren – über alle Berufsbilder hinweg. Die Generation Z, der ein verstärktes Interesse an Themen wie Nachhaltigkeit und Ökologie nachgesagt wird, ist aber nicht nur als Teil der Belegschaft für Kfz-Betriebe von Interesse. Ihre Mitglieder werden mit zunehmendem Alter und steigender Kaufkraft immer mehr auch zur Kundschaft für Autohändler und Werkstätten.

Erfahrungen aus dem Kfz-Gewerbe und die Ergebnisse unterschiedlicher Studien zeigen, dass diese Gemengelage für Kfz-Betriebe zwar eine Herausforderung bedeutet. Viele Klischees und Stereotype hinsichtlich der jungen Generation gilt es aber zu hinterfragen – sowohl hinsichtlich ihrer Rolle als Bewerber oder Mitarbeiter als auch mit Blick auf das Interesse an Fahrzeugen. Mit gezielter Ansprache kann es Kfz-Betrieben durchaus gelingen die Bewerber- und Kundenzielgruppe im gewünschten Umfang zu erreichen.