Wirtschaftskrise, Inflation und hohe Energiekosten hin oder her: Weihnachten steht vor der Tür, auch in den Kfz-Betrieben. Wie Autohäuser und Werkstätten für ihre Kunden und Mitarbeiter trotz der Krisenstimmung für festliche Stimmung sorgen, darüber berichtet »kfz-betrieb«.
Wichtelmänner, Sterne, Tannengrün und jede Menge Lichterketten sorgen bei Car-Electric Hentig in Lengede für adventliche Stimmung.
(Bild: Car-Electric Hentig)
Beim Weihnachtsfest steht man in diesem Jahr vor besonderen Herausforderungen. Wirtschaftskrise, Inflation und die gestiegenen Energiekosten drücken die Stimmung. Im Autohandel läuft der Endspurt für die mit Verzug gelieferten Neuwagen: Wegen der Änderungen beim Umweltbonus und den reduzierten Öffnungszeiten der Zulassungsstellen zählt jeder Tag.
Auch die Kfz-Werkstätten haben alle Hände voll zu tun. Noch immer läuft der Reifenwechsel auf Hochtouren, Termine für Reparaturen und Wartungen füllen den Kalender, auch weil Kunden ihre Autos wegen der Lieferengpässe bei Neufahrzeugen länger fahren.
All das hält die Kfz-Betriebe jedoch nicht davon ab, für adventliche Stimmung zu sorgen. Daran soll in diesem Jahr jedenfalls nicht gespart werden.
Für Ines Hentig von Car-Electric Hentig, die mit ihrem Mann Hans im niedersächsischen Lengede seit 30 Jahren eine freie Werkstatt führt, ist die Weihnachtszeit etwas ganz Besonderes. „Da ich denen ganzen Tag hier im Betrieb arbeite, will ich es für mich schön machen“, sagt sie. Nach diesem Motto hat sie jede Ecke des Betriebs – von der Werkstatt bis zum Aufenthaltsraum – liebevoll geschmückt. Wichtelmänner, Papiersterne, Tannengrün und ein lebensgroßer Weihnachtsmann kommen auch bei den Kunden des Familienbetriebs gut an. Und bei Sohn Dennis, der als Kfz-Meister in der Werkstatt steht.
„Viele Kunden sagen, dass sie sich jedes Jahr darauf freuen. Deshalb lasse ich mir immer etwas Neues einfallen“, so Ines Hentig. Für alle Kunden gibt es in der Adventszeit einen kleinen Schoko-Nikolaus und manchmal auch einen Glühwein. Der Strandkorb vor dem Betrieb mag zwar thematisch nicht so gut ins Bild passen, wird aber gerade in der kalten Jahreszeit gerne genutzt, um beispielsweise den Glühwein oder einen Kaffee zu trinken. Wem es allzu kalt ist, darf sich gerne mit Decken wärmen.
E-Auto gibt Strom für den Tannenbaum
Im unterfränkischen Karlstadt am Main sorgt in diesem Jahr ein Auto von Kia-Händler Stefan Collisi für vorweihnachtliche Stimmung: Die Lichterketten des Weihnachtsbaums auf dem Marktplatz erhalten ihren Strom von einem Elektrofahrzeug, einem Kia EV6. Die aus 180 LEDs bestehende Baumbeleuchtung wird täglich zu Beginn der Dämmerung eingeschaltet – und eine Akkuladung des EV6 reicht, um den Baum die gesamte Vorweihnachtszeit über funkeln zu lassen.
Aufgeladen wurde der Elektro-Crossover mit umweltfreundlich erzeugtem „grünen“ Strom: Er stammt aus der Fotovoltaikanlage des Autohauses Echterstraße, das die Aktion ins Leben gerufen und den Elektro-Kia dafür zur Verfügung gestellt hat. „Von vielen Kunden und den Verantwortlichen der Gemeinde erhalten wir ein überaus positives Feedback“, sagt Collisi, Geschäftsführer des Autohauses, das inzwischen noch einen weiteren EV6 als mobile Stromquelle für die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt einsetzt.
Kindergartenkinder schmücken Autohaus Peter
Im Skoda-Autohaus der Peter-Gruppe in Nordhausen sorgen jedes Jahr viele kleine Hände für einen prächtig geschmückten Weihnachtsbaum. Traditionell besuchen zu Beginn der Adventszeit die Kleinen des benachbarten Kindergartens und bringen selbstgebastelten Schmuck mit.
Wochen vorher schon hatten sie bunte Papierkugeln gebastelt, die sie mit Unterstützung ihres Erzieher-Teams Markus Klaan, Viktoria Wedler und Vanessa Franz an die Tanne im Showroom des Skoda-Hauses hängten. Als sie ihr Werk vollbracht hatten, sangen sie gemeinsam Lieder und stärkten sich mit Tee und Plätzchen. Als Dankeschön überreichten Centerleiter Torsten Wiesner und Marketing-Chefin Simone Heinemann den kleinen Helfern Geschenke. Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder auch von den neuen und blitzeblanken Autos im Verkaufsraum. Deshalb wollen sie nächstes Jahr auch unbedingt wieder kommen.
Spielzeugeisenbahn im Autohaus Socke
So sieht es auch das Unternehmen Socke aus Waldburg in Sachsen. Inzwischen ist der große Weihnachtsbaum inmitten des Autohauses Tradition. Katrin Socke, die Ehefrau des Inhabers Hans-Uwe Socke, schmückt nicht nur die Tanne jedes Jahr selbst und das mit besonderem Eifer, sondern das ganze Autohaus wird von ihr auf den Advent eingestimmt.
Dekoriert wird der Tannenbaum jedes Jahr anders, mal ist er in Rot gehalten, mal in Weiß oder auch in mehreren Farben. Um die Tanne herum zieht eine Spielzeugeisenbahn ihre Runden und erobert nicht nur die Herzen der kleinen Autohauskunden.
So wird es auch in diesem Jahr bei dem VW-Markenhändler sein. Für die großen Autohauskunden und -mitarbeiter hatte Socke diesmal eine besondere Überraschung und verschickte mehr als 3.000 Schokokalender gemeinsam mit dem Weihnachtskundenmagazin.
Im Autohaus Schmidt sitzt ein Weihnachtsmann
Genauso hält es das Autohaus Schmidt in Freiburg. Ein festlich geschmückter Showroom ist für den Geschäftsführer und Inhaber Oliver Hauck ein Muss. Dafür packt er selbst mit an und macht sich auf die Suche nach einem besonders schönen und großen Tannenbaum.
Stand: 08.12.2025
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Der findet seinen Platz in der Mitte des Showrooms und lässt es dort heimelig werden. Kunden und Mitarbeiter des Hyundai-Händlers bleiben jedes Mal staunend stehen. Denn der Baum ist nicht nur üppig geschmückt, sondern um ihn herum stapelt sich ein Berg bunter Geschenke und mittendrin sitzt ein Weihnachtsmann.
Und daran haben alle mitgewirkt: Allen voran der Azubi, der traditionell den Baum schmücken darf, natürlich mit ganz vielen helfenden Händen. Wenn der große Weihnachtsmann seinen Platz gefunden hat, fühlt sich die Belegschaft komplett – zumindest in der Weihnachtszeit gehört er zur Unternehmensfamilie.
Wollen auch Sie Fotos und nette Geschichten zur Adventsstimmung in Ihrem Unternehmen veröffentlicht sehen? Dann freuen wir uns über Bilder und ein paar Zeilen zu den Umständen, Ihren Ideen und Gedanken, die Sie bitte per Mail an Doris Pfaff schicken. Wir wünschen Ihnen trotz aller Herausforderungen eine schöne und besinnliche Adventszeit und sind gespannt auf Ihre gestalterischen Ideen.