Stellantis
Wie Rüsselsheim seine Händler entlasten will
2025 war kein gutes Jahr für den Vielmarkenhersteller. Zumindest hat Rüsselsheim verinnerlicht, dass es nur dann wieder vorwärts gehen kann, wenn die Vertragspartner weniger leiden.
„Wir wollen Ihnen und uns ein nachhaltiges Geschäftsmodell bieten“, sagte Stellantis-Deutschland-Chef Florian Huettl am Dienstag auf einer Tagung für Partner und Investoren in Wiesbaden. Bevor er den angereisten Partnern darstellte, in welchen Bereichen der operativen Zusammenarbeit einige Maßnahmen des Herstellers in den vergangenen Monaten aus seiner Sicht bereits zu Verbesserungen für die seit Jahren von systematischen Unzulänglichkeiten gebeutelten Partner geführt hätten, ging Huettl auf die aktuelle Gesamtlage ein.
Die rückläufigen Verkaufszahlen von Stellantis in Deutschland im vergangenen Jahr begründete Florian Huettl mit der „Optimierung von Verkaufskanälen“. Man habe das Vermietergeschäft zurückgefahren und zugelassene Bestände abgebaut. Zudem habe Citroën nur eingeschränkte Verfügbarkeit bei seinen neuen Modellen bieten können. Bei Jeep habe der Hersteller den Compass „etwas verspätet“ erneuert. Bei Fiat habe der 500er-Verbrenner gefehlt. Und auch bei Opel räumte Huettl Fehler ein: „Beim Frontera hat die Markteinführung etwas länger gedauert.“ Aktuell sei man aber wieder auf Wachstumskurs. Das zeigten die Verkäufe zum Jahresbeginn und ein zuletzt deutlich stärkerer Auftragseingang. „Wir haben jetzt eine deutlich bessere Ausgangslage für das neue Jahr.“
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