Interview Wie sich die Schade-Gruppe neu aufstellt

Das Gespräch führte Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Die Schade-Gruppe ist nicht insolvent, stellt sich aber mithilfe einer Unternehmensberatung neu auf. Geschäftsführer Holger Schade erklärt, wie der Händler den Turnaround schaffen möchte und welche Ursachen zu der angespannten Lage geführt haben.

Holger Schade(Bild:  Schade-Gruppe)
Holger Schade
(Bild: Schade-Gruppe)

Die Schade-Gruppe befindet sich in einer Restrukturierung. Wann haben Sie erkannt, dass der Schritt nötig ist?

Holger Schade: Wir verzeichnen seit mindestens zwei Jahren erodierende Erträge. Im vergangenen Jahr haben wir Kosten gesenkt, aber erkannt, dass die Maßnahmen zu kurz greifen. Daher haben wir uns im Juli die Unterstützung einer erfahrenen Unternehmensberatung geholt. Sie bringt zusätzliche Sichtweisen ein und verfügt über Vergleichswerte aus der Branche. Unsere Zahlen aufzubereiten und ein Konzept zu schmieden, hat um die drei Monate gedauert. Wichtig war uns dabei, unseren Mitarbeitern gegenüber transparent zu agieren. Wir haben die Maßnahme Mitte des Jahres direkt verkündet. Im November haben wir die Belegschaft erneut auf den aktuellen Stand gebracht.