»kfz-betrieb«-Auto-Check Audi A7 und DS 9 Wie unterschiedlich zwei Mal 350 PS doch sein können

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Zwei ganz besondere Limousinen stehen da vor uns: Der Audi A7 als reinrassiger Fastback, der DS als klassisches Stufenheck. Doch beim Antrieb könnten sie sich nicht stärker unterscheiden, trotz fast gleicher Leistung.

Zwei charakterstarke Limousinen, die sich an Kundinnen und Kunden mit Sinn für das Besondere richten: Audi A7 (links) und DS9.(Bild:  Rosenow/Collage: Ludwig – VCG)
Zwei charakterstarke Limousinen, die sich an Kundinnen und Kunden mit Sinn für das Besondere richten: Audi A7 (links) und DS9.
(Bild: Rosenow/Collage: Ludwig – VCG)

In Frankreich wird Luxus oft mit Tradition und Kreativität in Verbindung gebracht. Hier liegt der Fokus auf Eleganz und Raffinesse, die durch ein reiches kulturelles Erbe inspiriert sind. Auch wenn sich diese Sichtweise eher auf Mode oder Innenarchitektur bezieht und weniger auf Luxusautos, die es von Frankreichs Industrie ja schon lange nicht mehr gibt, sieht sich auch der DS 9 ganz sicher als die typisch französische Verkörperung einer Limousine der Oberklasse.

Im Gegensatz dazu setzt Deutschland auf technische Perfektion und Ingenieurskunst. Luxusautos zeichnen sich hier durch Präzision und Leistung aus. Die deutsche Auffassung von Luxus ist von Effizienz und Innovation geprägt, was sich in der Qualität und dem Fahrerlebnis widerspiegelt. Und uns direkt zu Audi führt. Hier markiert der A7 genau die Schnittstelle zwischen Ober- und Luxusklasse. Mit seiner coupéartigen Form sieht er auch sieben Jahre nach seinem Debüt noch frisch und einzigartig aus.