Werkstattkonzepte Wie viel Konzept braucht die freie Werkstatt?

Von Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

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Die Podiumsdiskussion auf der Fachtagung für freie Werkstätten 2024 in Würzburg zeigte: Werkstattkonzepte können für viele Betriebe ein Schlüssel zum Erfolg sein. Doch sie sind kein Allheilmittel für jeden.

„Brauchen Sie zukünftig noch ein Werkstattkonzept?“ war die Leitfrage, zu der auf der Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe auf dem Podium diskutiert wurde.(Bild:  Stefan Bausewein)
„Brauchen Sie zukünftig noch ein Werkstattkonzept?“ war die Leitfrage, zu der auf der Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe auf dem Podium diskutiert wurde.
(Bild: Stefan Bausewein)

Elektromobilität, vernetzte Fahrzeuge, Fahrerassistenzsysteme – der technologische Wandel stellt freie Werkstätten vor immense Herausforderungen. Hinzu kommen veränderte Kundenerwartungen, die Digitalisierung und der Fachkräftemangel. „Diese Entwicklungen erfordern erhebliche Investitionen in Ausbildung, Ausrüstung und Arbeitsplätze“, betonte Dan Bronkal, Leiter Bosch Werkstattkonzepte Zentraleuropa, auf der Podiumsdiskussion. „Investitionen müssen sich rechnen.“ In der Gesamtheit werde sich die einzelne Werkstatt schwerer tun, diesen Weg und Wandel mitzugehen. Es gehe einfacher, wenn man einen starken Partner an der Seite hat. Seine klare Botschaft an diesem Tag: „Die Zeit der Werkstattkonzepte ist jetzt.“

Hilfe für alle, die sie brauchen

Dem stimmte Steffen Hart von LKQ DACH zu, ergänzte aber: „Es gibt top organisierte Betriebe, die viele Themen selbst lösen können und kein Konzept brauchen. Aber es gibt auch solche, die diese Unterstützung benötigen. Für sie sind Konzepte oft der entscheidende Faktor, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Hart betonte die Verantwortung und die Rolle, die sein Unternehmen hierbei einnimmt. „Wir müssen uns diesen Themen annehmen, unseren Partnern Lösungen anbieten und uns weiterentwickeln.“