Marderschutz Wie Werkstätten Autos mit Abwehrsystemen aufrüsten können

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Marder verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe. Besonders in Werkstätten steigt die Nachfrage nach wirksamen Schutzsystemen. Eine Kombination aus Ultraschall und Hochspannung soll Abhilfe schaffen.

Das Abwehrsystem M9700 soll Fahrzeugkomponenten wie Hochvoltkabel vor Schäden bewahren.(Bild:  K&K)
Das Abwehrsystem M9700 soll Fahrzeugkomponenten wie Hochvoltkabel vor Schäden bewahren.
(Bild: K&K)

Marderbisse an Fahrzeugen verursachen jährlich hohe Schäden, die besonders bei Elektroautos erheblich ausfallen können. Vor allem Hochvoltkabel sind betroffen, was teure Reparaturen nach sich zieht. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beliefen sich die durch Marder verursachten Schäden im Jahr 2023 auf insgesamt 128 Millionen Euro – ein Anstieg um 24 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Um dem entgegenzuwirken, werden verschiedene Methoden zur Marderabwehr eingesetzt. Ein Beispiel ist das Gerät M 9700 von K&K, das laut Hersteller sowohl Ultraschallsignale als auch Hochspannungsimpulse nutzt. Zusätzlich sollen spezielle Bürsten, die in Kontakt mit dem Fell des Tieres kommen, zur Abschreckung beitragen. Das System sei laut Herstellerangaben auch für Elektrofahrzeuge geeignet.

Im Rahmen eines „Auto-Bild“-Lesertests haben 24 Teilnehmer das Abwehrsystem in der Praxis getestet und ihre Eindrücke geschildert. Der erste Eindruck sei positiv ausgefallen, da das Gerät einen stabilen und gut verarbeiteten Eindruck gemacht habe. Der Einbau wurde als unkompliziert beschrieben und in Fachwerkstätten vorgenommen, da für eine optimale Platzierung häufig eine Hebebühne erforderlich sei. Die mitgelieferte Anleitung und das Montagematerial hätten den Einbau zusätzlich erleichtert.

Nach Angaben von K&K sind die Geräte nach IP-67-Standard vollständig wasserdicht, sodass sie auch bei starker Nässe funktionsfähig bleiben. Dadurch könnten sie in Bereichen mit hoher Feuchtigkeitsbelastung angebracht werden, um potenzielle Einstiegspunkte für Marder zu sichern.

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