Datenzugang Wie Werkstätten leichter an Reparaturinformationen kommen

Von Steffen Dominsky

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Originaldaten der Fahrzeughersteller sind auch für freie Betriebe essenziell. Das neue Konzept „Serma“ des Bundesinnungsverband (BIV) macht ab dem kommenden Jahr den Zugang zu sicherheits- und diebstahlrelevanten Informationen leichter.

Moderne Fahrzeuge beinhalten jede Menge Daten. Der Zugang zu solchen, die sicherheits- und diebstalrelevant sind, soll für freie Werkstätten dank Serma einfacher und günstiger werden.(Bild:  ZDK)
Moderne Fahrzeuge beinhalten jede Menge Daten. Der Zugang zu solchen, die sicherheits- und diebstalrelevant sind, soll für freie Werkstätten dank Serma einfacher und günstiger werden.
(Bild: ZDK)

Auf den Namen „Serma“ hört ein neues Angebot des Bundesinnungsverband (BIV) des Kfz-Handwerks. Es richtet sich an Kfz-Betriebe und betrifft das Thema „Zugang zu diebstahl- und sicherheitsrelevanten Reparatur- und Wartungsinformationen“. An diese sollen alle Betriebe nach dem Willen der EU künftig leichter herankommen. Möglich machen soll dies ein standardisiertes Zulassungs- und Autorisierungsverfahren. Diese sind dann fünf Jahre gültig.

Somit brauchen sich Betriebe nicht mehr bei jedem einzelnen Fahrzeughersteller nach unterschiedlichen Kriterien anzumelden, um Zugang zu sicherheits- und diebstahlrelevanten Reparatur- und Wartungsinformationen über deren Websites oder Diagnosesysteme zu erhalten. Die Autorisierung und Zulassung werden zukünftig über die Inspektionsstelle Serma nach dem „Sermi-Prinzip“ erfolgen. Als solche lässt sich der BIV aktuell akkreditieren.

Werner Steber ist Geschäftsführer der ZDK-Abteilung „Technik, Sicherheit, Umwelt“. (Bild:  ZDK)
Werner Steber ist Geschäftsführer der ZDK-Abteilung „Technik, Sicherheit, Umwelt“.
(Bild: ZDK)

„Der ZDK setzt sich dafür ein, den Anwendungsbereich von Sermi auch auf die Nutzung von Mehrmarken-Diagnosesystemen auszuweiten und zukünftig auch den Zugang zu Fahrzeugen mit Security Gateway zu erhalten“, erklärt Werner Steber, Geschäftsführer der ZDK-Abteilung „Werkstätten und Technik“. Im Rahmen seines Vortrags auf der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe am 8. Oktober in Würzburg wird er die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Dinge unterrichten und Fragen zu dem Konzept beantworten.

Fachtagung Freie Werkstätten & Servicebetriebe

Forum Fahrzeugbau 2022


Unter dem Leitthema „Digitale Türöffner: So machen Sie sich schon heute fit für das Servicegeschäft der Zukunft“ findet am 8. Oktober 2022 die Fachtagung Freie Werkstätten & Servicebetriebe im Würzburger Vogel Convention Center statt. Erfahren Sie, wie sich freie Betriebe fit im Umgang mit Bits und Bytes machen – von Wartung und Reparatur moderner Fahrzeugtechnik bis hin zur digitalen Verarbeitung von Daten und der Steuerung ihrer Werkstattprozesse.

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Hinter der Veranstaltung stehen die Fachmedienmarke »kfz-betrieb« und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Sie werden dabei von der Automechanika Frankfurt, dem Autohersteller BMW, dem Zulieferer Continental und der Sachverständigenorganisation GTÜ als Sponsoren tatkräftig unterstützt. Die Fachtagung findet bereits seit mehr als drei Jahrzehnten statt und richtet sich speziell an Inhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter markenunabhängiger Betriebe. Im Mittelpunkt des Informations- und Diskussionsforums stehen praxisnahe Vorträge und Livepräsentationen.

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