Wiedereröffnung: Opel-Autohaus Breisgau in Grün

Redakteur: Jens Rehberg

Die Familie Ehret hat in Freiburg den Opel-Traditionsbetrieb „Autohaus Breisgau“ als nachhaltigen Betrieb neu aufgebaut. Die Dekra zertifiziert das Gebäude nach einem gängigen Umwelt-Standard.

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Die Familie Ehret hat in Freiburg den Opel-Traditionsbetrieb „Autohaus Breisgau“ als zertifiziert nachhaltigen Betrieb neu aufgebaut. „Hier atmet alles Zukunft“, sagte Opel-Vertriebs-Chefin Imelda Labbé anlässlich der Eröffnung des Neubaus am vergangenen Wochenende. Angesichts des enormen Aufwands für die verbaute Umwelttechnik könne man in diesem Fall wirklich von einem „grünen“ Autohaus sprechen.

Den neuen Gebäudekomplex „Zentrum Grün“ teilt sich das Autohaus Breisgau mit dem ebenfalls von den Ehrets betriebenen und eine Woche zuvor eröffneten Autohaus Ehret (Toyota), einer Dekra-Station sowie einer Energieberatungsfirma. Auf dem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück sind 3.000 Quadratmeter Dekra-zertifiziert nachhaltig bebaut.

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Das barrierefreie Gebäude verfügt unter anderem über

  • eine Photovoltaikanlage mit einer Leistungsspitze von 25 Kilowatt
  • eine Solarthermieanlage zur Erwärmung des Autowaschwassers
  • 1.400 Quadratmeter Dachbegrünung mit 60-prozentiger Wasserrückhaltung sowie 100-prozentiger Niederschlagsversickerung
  • eine Pelletheizung
  • eine bereichsgenau steuerbare Fußbodenheizung
  • Wärmedämmung mit „intelligenter“ Torsteuerung
  • sowie eine automatisierte nächtliche Durchlüftung als Alternative zur Klimaanlage

Geschäftsführer Tobias Ehret ist davon überzeugt, dass sich die hohen Investitionen in den neuen Opel-Standort lohnen: „Der regionale Marktanteil des Fabrikats in der Stadt ist schwach und der Opel-Bestand überaltert.“ Zusammen mit der starken Marke „Autohaus Breisgau“, die in in Freiburg jeder kenne, ergebe das beste Startvoraussetzungen.

Das ursprüngliche Autohaus Breisgau entstand in den Nachkriegsjahren aus einer Opel-Niederlassung, die es seit 1905 in Freiburg gab. Der Opel-Großhändler, der in guten Jahren bis zu 23 Filialbetriebe hatte, wurde Mitte der 60er Jahre von der Adelsfamilie Fürstenberg übernommen, ging aber 2006 in die Insolvenz. Autohändler Tobias Ehret unterstützte damals die Abwicklung des Betriebs, übernahm einen Teil der Mitarbeiter und entschloss sich bereits zu diesem Zeitpunkt, die automobile Tradition des Hauses zu gegebener Zeit wiederaufleben zu lassen.

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