Werkstattausrüstung
Willst du viel, spül mit …
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… E-Care Fluid, würde Mahle sagen. Unter diesem Namen hat das Unternehmen jüngst ein Gerät vorgestellt, mit dem Werkstätten die Kühlkreisläufe von E-Autos spülen bzw. befüllen können. Doch auch für klassische Verbrenner ist es eine echt praktische Sache.
Wer gut schmiert, der gut fährt“ – so lautet eine bekannte Formel, die sich im Fall Kfz nicht nur auf typische Schmierstoffe wie Öle und Fette bezieht. Nein, auch jene Komponenten, die „unter Wasser“ arbeiten, wie Pumpen, Thermostate und Ventile, erhalten über das Kühlmittel neben dem Frostschutz auch Zusatzstoffe verabreicht, die eine schmierende Wirkung haben – jeder, der schon mal blankes Kühlmittel zwischen Daumen und Zeigefinger verrieben hat, weiß, das fühlt sich an wie 0W16, oder so ähnlich. Doch wie beim Motorenöl die Additive, so verbrauchen sich auch die Zusatzstoffe von Kühlmitteln, allen voran Korrosions- und Kavitationsinhibitoren. Hinzu kommt: Im Laufe der Zeit sinkt der pH-Wert, das Wasser bzw. Kühlmittel wird sauer. Und das macht gar nicht lustig, vor allem nicht E-Autos. Schließlich nutzen diese einen Wasser- bzw. Kühlmittelkreislauf zum Temperieren ihrer Batteriezellen, ihrer Leistungselektronik und vielem anderen.
Hunderte Meter feinster Kühlkanäle kommen da schnell zusammen, meist aus Aluminium. Doch das Metall mag Säuren mal gar nicht. „Und genau aus diesem Grund schreiben Fahrzeughersteller zum Teil schon nach vier Jahren bzw. 60.000 Kilometern den Wechsel des Kühlmittels vor“, erklärt mir Mariangelo Troiani, während er ein Gerät zu sich herzieht, das mich an ein Ölwechselfass erinnert – wobei Ölwechselfässer eher selten über einen Touchscreen verfügen, stimmt. „Das ist unser neues ‚E-Care Fluid‘ aus der Battery-Pro-Serie“, berichtet Seniore Troiani nicht ohne Stolz. Verständlich, schließlich hat der Kfz-Meister das gute Stück „nebenbei“ mit entwickelt, allen voran die Datenbank mit den ganzen Anleitungen und Bildern. Denn hauptberuflich ist Troiani Trainer im erst kürzlich neu eröffneten „Global Training Center“ von Mahle in Stuttgart. Dort schult er zusammen mit Kollegen die Mitarbeiter von Werkstätten weltweit in Diagnose, FAS/ADAS sowie anderen Produktgruppen, die Mahle Aftermarket im Portfolio hat.
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