Aftersales-Strategie „Wir arbeiten an der Next-Day-Delivery“

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 3 min Lesedauer

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Unter den chinesischen Herstellern verfolgt MG Motor bislang die stringenteste Stategie zum Aufbau eines Händlernetzes in Deutschland. Dazu gehört auch ein Plan für den Aftersales – die Achillesferse vieler neuer Anbieter aus der Volksrepublik. Was MG so alles vorhat.

Auf dem Kölner Aftersales-Forum am 18. Oktober stellte Raik Rudat die MG-Servicestrategie vor.(Bild:  Wolk & Nikolic After Sales Intelligence)
Auf dem Kölner Aftersales-Forum am 18. Oktober stellte Raik Rudat die MG-Servicestrategie vor.
(Bild: Wolk & Nikolic After Sales Intelligence)

Lange Lieferzeiten für Ersatzteile, fehlende Spezialwerkzeuge und Diagnosegeräte, keine vernünftigen Reparaturinformationen oder Arbeitszeiten – die Liste der Probleme, die eine neue Marke ihren Partnern im Aftersales machen kann, ist lang und kann die Freude über die zusätzlichen Neuwagenkäufe schnell vermiesen. Auch die meisten Händler chinesischer Marken dürften diese Erfahrung schon gemacht haben.

Raik Rudat, Direktor Aftersales bei MG Motor Deutschland, versuchte bei seinem Vortrag auf dem Kölner Aftersales Forum am 18. September (Veranstalter: Wolk & Nikolic After Sales Intelligence) auch gar nicht, die Startschwierigkeiten seiner Marke im Aftersales schönzureden. Doch vieles habe sich schon gebessert – beispielsweise die Verfügbarkeit und Lieferzeiten von Ersatzteilen: So habe die Verfügbarkeit Anfang 2024 noch bei 76 Prozent gelegen – heute hingegen bei 95 Prozent. „Das ist Industriestandard“, betonte der Manager.