Nachfolgeregelung „Wir bauen an unserem Autohaus der Zukunft“

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Mit dem Einstieg der fünften Generation in die Geschäftsführung hat die Bremer Autohausgruppe Woltmann Verantwortlichkeiten neu verteilt und sich personell verjüngt. Die beiden Geschäftsführerinnen Tanja Woltmann-Knigge und Karima Knigge erläutern ihre Nachfolge-Strategie und geben wertvolle Tipps.

Karima Knigge (li.) und Tanja Woltmann-Knigge schätzen, dass sie das Autohaus über einen langen Zeitraum gemeinsam führen.(Bild:  Woltmann-Gruppe)
Karima Knigge (li.) und Tanja Woltmann-Knigge schätzen, dass sie das Autohaus über einen langen Zeitraum gemeinsam führen.
(Bild: Woltmann-Gruppe)

Woltmann gehört mit seiner 120-jährigen Geschichte zu den ältesten Autohausgruppen in Deutschland. Mit Karima Knigge ist gerade die fünfte Generation in die Geschäftsführung eingetreten. Wie war der Wechsel von der dritten zur vierten Generation?

Tanja Woltmann-Knigge: Ich bin in den 1990er-Jahren ins elterliche Unternehmen eingestiegen und war genauso wie Karima erst einmal für einen kleinen Bereich verantwortlich. Da ich vertriebsaffin bin, habe ich erst im Verkauf gearbeitet und in diverse Abteilungen herein geschnuppert, bevor ich erst in die Verkaufsleitung und im Jahr 1998 schließlich mit in die Geschäftsführung eingestiegen bin. Geholfen hat mir damals sehr, dass ich das Autohaus noch einige Jahre mit meinem Vater gemeinsam geführt habe, und wir familiär immer sehr eng zusammengearbeitet haben. Ich wurde immer ermutigt, einen Schritt weiter und durchaus auch ins Risiko zu gehen. Schon damals habe ich mir vorgenommen, das künftig einmal genauso zu tun.