Volkswagen Deutschland
„Wir brauchen einen Weg, wie der Handel 20 Prozent Kosten sparen kann“
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Der Absatz der Marke entwickelt sich positiv, die Händlerrenditen stehen allerdings unter Druck. Volkswagen-Deutschland-Chef Achim Schaible sieht Einsparpotenziale im Handel. Unter anderem könnte Künstliche Intelligenz für mehr Effizienz sorgen.
Redaktion: Knapp drei Prozent mehr Neuzulassungen waren es für die Marke Volkswagen bis zu den Sommermonaten – in einem insgesamt rückläufigen Markt: Wie bewerten Sie die Entwicklung Ihres Fabrikats im bisherigen Jahresverlauf?
Achim Schaible: Als Marke Volkswagen Pkw freuen wir uns über einen Marktanteil von 20 Prozent als bestes Ergebnis der vergangenen zehn Jahre, darauf sind wir insbesondere angesichts des rückläufigen Marktumfelds stolz. 20 Prozent Marktanteil streben wir auch bei reinen E-Autos an, und das ist uns in diesem Jahr bisher ebenfalls gelungen. Wir schlagen uns also super. Diese Entwicklung ist getrieben durch unser Handelsnetz, das einen großen Anteil an diesem Erfolg hat – auch am wachsenden Absatzvolumen der vollelektrischen Modelle. Genauso wichtig ist zugleich unsere wettbewerbsfähige Produktpalette. Insgesamt lässt sich aber festhalten, dass das Marktumfeld sehr schwierig ist: Die Neuzulassungen und damit der Gesamtmarkt sind bis zum August um 1,7 Prozent zurückgegangen. Das hatte die gesamte Branche so nicht erwartet.
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