Digitaler Werkstattprozess „Wir haben wirklich gekämpft“

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Das Autohaus Keller aus Veitshöchheim hat seine Werkstatt auf digitale Steuerung umgestellt. Welche Herausforderungen und Überraschungen in einem solchen Projekt stecken, schildert Geschäftsführer Roland Hoier.

Trotz aller Anfangsschwierigkeiten sieht Roland Hoier, Serviceleiter im Autohaus Keller, schon jetzt die Vorteile der Digitalisierung im täglichen Betrieb. (Bild:  Rosenow – VCG)
Trotz aller Anfangsschwierigkeiten sieht Roland Hoier, Serviceleiter im Autohaus Keller, schon jetzt die Vorteile der Digitalisierung im täglichen Betrieb.
(Bild: Rosenow – VCG)

Die Digitalisierung birgt manch verblüffend analoge Herausforderung. „Wo packen Sie auf einmal 70 Tablets hin?“ war eine der vielen Fragen, die sich Roland Hoier stellen musste, als er sich für die Digitalisierung seines Werkstattprozesses entschieden hatte. Also musste ein Safe für die wertvollen Geräte (Datenschutz!) her – und ratsch, waren wieder ein paar Tausend Euro weg.

Über 100.000 Euro, so schätzt Hoier, musste er im Vorfeld investieren, um seinen Betrieb infrastrukturell fit zu machen für die Einführung des „Digitalen Autohauses“. Mit dieser Software des Unternehmens Gudat Solution lässt sich der gesamte Aftersales-Prozess im Autohaus digital nachbilden und steuern.