„Wir lassen Kunden online heute oft alleine“

Von Dr. Martin Achter Martin Achter

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Was leisten die Websites von Autohäusern heute nicht, was sie eigentlich leisten sollten? Branchenexperten und Vertreter von Autohäusern zeigten auf dem Mobile.de Weckruf 2019 Handlungsbedarf und -möglichkeiten. Denn die Onlinepräsenz der Händler steht vor einer neuen Herausforderung.

Daniel Fritz, Marketingleiter der AHG-Gruppe, zeigte auf dem Mobile.de Weckruf 2019 auf, wie das Handelsunternehmen seine Onlinepräsenz mithilfe der Analyse von Nutzerdaten umbaute.(Bild:  Daniela Hütter)
Daniel Fritz, Marketingleiter der AHG-Gruppe, zeigte auf dem Mobile.de Weckruf 2019 auf, wie das Handelsunternehmen seine Onlinepräsenz mithilfe der Analyse von Nutzerdaten umbaute.
(Bild: Daniela Hütter)

Erfolgreiche Websites von Autohändlern binden Kunden durch zeitgemäße Informations- und Interaktionsmöglichkeiten – und werden von Autohäusern mithilfe von Webanalyse kontinuierlich weiterentwickelt. Das war Tenor der Vorträge verschiedener Branchenexperten und Autohausvertreter auf dem Mobile.de Weckruf 2019 am Donnerstag im Vogel Convention Center in Würzburg. Demnach sieht die Praxis in den Betrieben jedoch oft aus.

Automotive-Berater Jörg von Steinaecker nannte das Neuwagengeschäft als Beispiel für eine Baustelle im Onlinebusiness des Handels. Herstellerunabhängige Neuwagenkonfiguratoren, die sich mit überschaubarem Aufwand in Autohaus-Websites einbinden ließen, seien am Markt heute zwar vorhanden, sagte von Steinaecker. Allerdings nutzen viele Händler diese nicht und ließen Kunden damit auf die Herstellerseiten wandern. „Warum sind wir so wahnsinnig und überlassen den Herstellern diesen Schauplatz“, fragte von Steinaecker. Hier wandere der Kunde ab.