Mazda „Wir müssen alle Kräfte mobilisieren“

Von Julia Mauritz 3 min Lesedauer

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Seit dem Sommer läuft das Neuwagengeschäft für Mazda Deutschland zäh. Geschäftsführer Bernhard Kaplan nennt im Interview die Ursachen, schildert wie er Stimmung im Händlernetz wahrnimmt und warum er 2025 auf ein gutes Mazda-Jahr hofft.

Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan will 2025 3.500 Einheiten des neuen Siebensitzers CX-80 verkaufen.(Bild:  Mazda)
Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan will 2025 3.500 Einheiten des neuen Siebensitzers CX-80 verkaufen.
(Bild: Mazda)

Die Mazda-Neuzulassungen sind von Januar bis Oktober um zwei Prozent gesunken. Was waren die Gründe für diesen Rückgang?

Bernhard Kaplan: Nach einem starken Start ins Jahr 2024, der auch unserer gut gefüllten Orderbank geschuldet war, sehen wir seit dem Sommer einen deutlichen Rückgang der Kaufbereitschaft bei den Gewerbe- und vor allem den Privatkunden. Die Marktbedingungen sind hart, aber wir kämpfen, um ein Stück vom Kuchen abzukriegen, der im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren deutlich kleiner geworden ist. Unter dem Strich sind wir 2024 zwar auf Kurs, um die anvisierten 48.000 Neuzulassungen zu schaffen, müssen für den Jahresendspurt allerdings auch alle Kräfte mobilisieren. Es reicht nicht, attraktive Angebote zu schnüren, wir müssen diese auch entsprechend kommunizieren. Und diese Aufgabe obliegt nicht nur uns, sondern auch unseren Händlern.