Batterie-Recycling „Wir sichern Arbeitsplätze“

Das Gespräch führte Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 3 min Lesedauer

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Die Fahrzeug-Werke Lueg bringen sich auf einem Gebiet in Stellung, das auf den ersten Blick ungewöhnlich ist für einen Autohändler. Martijn Storm, Sprecher des Vorstands, erklärt im Interview, warum sein Unternehmen in das Batterie-Recycling einsteigt.

Martijn Storm: „Wir erwarten, dass die Anzahl an Altbatterien aus Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren sukzessive zunehmen wird.“(Bild:  Imagekollektiv)
Martijn Storm: „Wir erwarten, dass die Anzahl an Altbatterien aus Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren sukzessive zunehmen wird.“
(Bild: Imagekollektiv)

Redaktion: Wie kam die Entscheidung der Lueg-Gruppe zustande, sich im Recycling von Hochvoltbatterien zu betätigen?

Martijn Storm: Der Einstieg ins Batterie-Recycling ist für uns eine strategische Investition in die Zukunft. Damit sichern wir schon jetzt ein neues Geschäftsfeld und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn der Markt für Elektromobilität wächst rasant und mit ihm steigt auch der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien. Sie sind eine Schlüsseltechnologie für Elektrofahrzeuge und eine wichtige Antriebstechnologie der Zukunft. Und: Sie lassen sich mit entsprechendem Know-how und der erforderlichen Infrastruktur sehr gut recyceln. Dafür werden völlig andere Qualifikationen als bisher erforderlich sein – wie beispielsweise das sichere Entladen und Zerlegen der Batterien. Genau dafür haben wir bei Lueg eine Vielzahl an spezialisierten Hochvoltmonteuren, die ihre Expertise sinnvoll einbringen können.