Polestar „Wir stellen die Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf neue Beine“

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Zum 1. April sind für die deutschen Polestar-Händler neue unechte Agentur-Verträge in Kraft getreten. Der neue Polestar-Deutschland-Geschäftsführer Jan Grindemann schildert im Interview, was sich ändert, wie er das Händlernetz ausbauen will, und was er im Gebrauchtwagengeschäft plant.

Jan Grindemann leitet die Geschicke von Polestar Deutschland seit August 2025.(Bild:  Polestar)
Jan Grindemann leitet die Geschicke von Polestar Deutschland seit August 2025.
(Bild: Polestar)

Vor rund einem Jahr war Polestar von einem Direktvertriebsansatz auf ein unechtes Agenturmodell umgeschwenkt. Nun bekommen die Polestar-Partner neue Verträge. Was ist der Grund dafür?

Jan Grindemann: Wir haben in den neuen Verträgen, die am heutigen 1. April in Kraft getreten sind, gewissermaßen den Schieberegler zwischen einem klassischen Händlervertriebs- und dem Agenturmodell neu justiert – hier gibt es bekanntlich ja viele Graustufen. Wir versuchen unseren Vertriebspartnern einen guten Mix zwischen unternehmerischer Freiheit auf der einen Seite und wirtschaftlicher Sicherheit auf der anderen Seite zu liefern. Unser Ziel ist, den Händler weniger als Vermittler zu sehen und mehr als Unternehmer, der aktiv verkauft, der seinen Kundenstamm nutzt und Synergien mit den anderem Marken in seinem Portfolio hebt. Gerade im Flottenbereich sehen wir hier viel Potenzial. Hier gilt es mit vergleichbaren Konditionen zu arbeiten. Folglich versuchen wir, uns hier stärker an den Handelsprozessen zu orientieren, als die Agentur Top-Down zu leben.