Indimo „Wir wollen unsere Händler nicht überfordern“

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Indimo passt seine Vertriebs- und Händlernetzstrategie an: Künftig sollen die Partnerhändler weniger China-Marken pro Standort vertreiben und dafür pro Marke mehr Modelle vorhalten. Gleichzeitig will der Landstuhler Importeur sein Vertriebsnetz weiter ausbauen. CI-Anforderungen sind für Indimo weiter kein Thema.

Indimo importiert eine Vielzahl chinesischer Marken nach Deutschland. Der Fokus liegt auf Verbrennermodellen mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.(Bild:  Mauritz – VCG)
Indimo importiert eine Vielzahl chinesischer Marken nach Deutschland. Der Fokus liegt auf Verbrennermodellen mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.
(Bild: Mauritz – VCG)

Mit BAIC, BAW, DFM Forthing, DFSK, SWM und Seres bietet Indimo ein breites Portfolio an chinesischen Marken an. Wie viele Neuwagen hat Indimo im vergangenen Jahr in Deutschland an seine Händler ausgeliefert, und was waren die Bestseller?

Wir haben 2025 in Deutschland rund 6.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Das meistgefragte Modell war dabei ganz klar der Geländewagen BAW 212. Die Nachfrage unserer Partner nach diesem Fahrzeug ist riesig. Sehr gefragt waren aber auch Modelle der beiden Marken Forthing und BAIC. Generell stellen wir unser Markenportfolio hinsichtlich der Fahrzeugqualität und des Modellportfolios kontinuierlich auf den Prüfstand. So haben wir uns im vergangenen Jahr aufgrund des stärkeren Herstellerfokus auf die Elektromobilität von JAC getrennt, dafür haben wir ganz frisch als neue Marke Bestune hinzugenommen. Sie gehört zur FAW Group, einem der größten und ältesten Automobilhersteller in China, der in seinem Heimatland im Rahmen eines gemeinsamen Joint Ventures mit Volkswagen kooperiert. Wir versprechen uns aufgrund der hohen Fahrzeugqualität und des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr viel von dieser Marke.