WMS Wagner: Flexible Bühnenauswahl
Ein separater Achsmessplatz ist in den meisten Werkstätten Standard und Dilemma zugleich. Soll man einen normalen Arbeitsplatz auslasten oder unrentabel freihalten für den vorgesehenen Zweck?
Anbieter zum Thema

Zwei neue Achsmessgeräte von WMS Wagner bewältigen den Spagat aus speziellem Arbeitsplatz und rentabler Nutzung der Werkstattbühnen. Lastet der Werkstattleiter den wertvollen Arbeitsplatz mit anderen Aufträgen aus, besteht die Gefahr, dass ein Fahrzeug auf der Spezialbühne fahrunfähig stehen bleibt und diese blockiert. Klassische Ursachen hierfür sind zum Beispiel abreißende Schrauben oder ein nicht passendes oder fehlendes Ersatzteil. Der Terminplan kollabiert, denn weitere Vermessungen können die Werkstattmitarbeiter möglicherweise erst Stunden oder Tage später durchführen. Wahlweise können sie ein fahrunfähig zerlegtes Auto mit großen Mühen von der Bühne herunterheben und im Hof parken.
Flexibler Einsatz
Die WMS Wagner GmbH hat dieses Problem erkannt und auf der Fachmesse Autozum zwei an mehreren Bühnen oder Gruben nutzbare Achsmessgeräte vorgestellt.
Das Carline CL101-2S nutzt acht CCD-Sensoren. Durch eine patentrechtlich geschützte Formgebung der Messwertaufnehmer ist laut Anbieter eine Vermessung auf Zweisäulen-, Scheren-, Stempel- und Kurzhubbühnen möglich. Es ist kein spezieller Messplatz erforderlich. Bei der Erstinstallation werden die Bodenflächen von bis zu drei Bühnen eingemessen. An diesen drei Arbeitsplätzen kann der Betrieb dann Vermessungen durchführen.
Radfrei einstellen
Die Eingangsvermessung findet wie bisher üblich am Boden auf Drehtellern und Schiebeplatten statt; das Einstellen jedoch erfolgt angehoben im radfreien Zustand. Das Fahrzeug muss nicht mehr auf Absetzböcke gestellt werden, der Monteur arbeitet in ergonomischer Arbeitshöhe.
Ausgeschlagene oder schadhafte Fahrwerksteile bemerkt der Mechaniker bei den meisten Achskonstruktionen im radfreien Zustand mit größerer Wahrscheinlichkeit. Dadurch sinkt die Zahl von übersehenen Defekten, die Reklamationsquote geht zurück, und die Kundenzufriedenheit steigt.
(ID:43222312)