Diagnose Wo drückt das Bit?

Von Steffen Dominsky 9 min Lesedauer

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Seit Jahren gehören sie zu den Schlüsselthemen in Sachen Frankfurter Neuheiten: Geräte und Software für die Diagnose und das Kalibrieren von Fahrzeugen – und natürlich auch Konzepte für den Zugang zu technischen Daten und Wartungs-/Reparaturinformationen.

Die spanische Marke Jaltest stellt ein Diagnosesystem für Nfz vor, das Anwender mithilfe von KI unterstützt.(Bild:  Jaltest)
Die spanische Marke Jaltest stellt ein Diagnosesystem für Nfz vor, das Anwender mithilfe von KI unterstützt.
(Bild: Jaltest)

Wo drückt der Schuh?“, fragt der Arzt bzw. Psychologe, wenn’s um eine Diagnose geht. Analog müsste der Servicetechniker fragen: „Wo drückt das Bit bzw. die Bytes?“ – geht’s bei ihm um eine Diagnose. Obwohl moderne Fahrzeuge rollende Computer sind, fällt es auch ihnen schwer, uns zu verraten, wo die Ursache liegt und nicht das Symptom, sprich was der Auslöser eines Problems ist – analog uns Menschen. Damit es dem automobilen Fachmann künftig (immer) besser gelingt, die Ursachen für eine Störung rasch zu erkennen und dauerhaft zu beseitigen, unternehmen die Anbieter typischer Multimarkendiagnosegeräte echte Klimmzüge. Die neuesten Ergebnisse dieser Fitnessübungen, die es auf der diesjährigen Automechanika zu bewundern gibt, stellen wir Ihnen vor.

AVL Ditest

Wer Hochvoltbatterien diagnostizieren und reparieren möchte, der findet bei AVL Ditest nahezu sämtliche benötigten Spezialwerkzeuge. So eignet sich „workSafe“ zur Überprüfung der Spannungsfreiheit und zur Messung des Isolationswiderstands. Wer das Batteriegehäuse auf Dichtheit überprüfen möchte, den unterstützt „noLeak“. Und mit „micrOhm“ kann er innere Übergangs- und Modulwiderstände kontrollieren, während er mit „rightCharge“ Batteriemodule in Gänze bewerten kann. Die universelle Werkzeuglösung „HV SAT“ rundet das Sortiment ab. Sämtliche Arbeitsschritte dokumentieren die AVL-Ditest-Werkzeuge mit einem Ergebnisprotokoll.