In eigener Sache Wo finden wir rund 164.000 Fachkräfte?

Quelle: Pressemitteilung Vogel Communications Group 4 min Lesedauer

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Deutschland fehlen rund 164.000 MINT-Fachkräfte – ein Engpass, der Innovationen bremst. Deshalb fördert die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp mit der „Initiative junge Forscherinnen und Forscher“ (IJF) die wichtigste nicht-staatliche Initiative in Bayern zum Thema MINT-Bildung an Schulen.

Die IJF ist mit ihrem Ansatz, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft, Technik und IT zu begeistern, seit 15 Jahren erfolgreich in Schulen unterwegs.(Bild:  IJF)
Die IJF ist mit ihrem Ansatz, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft, Technik und IT zu begeistern, seit 15 Jahren erfolgreich in Schulen unterwegs.
(Bild: IJF)

MINT-Arbeitskräfte, also Arbeitskräfte der Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, sind für die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft dringend notwendig. Deshalb schmerzt der Fachkräftemangel in diesem Bereich besonders. Nach Analysen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) gab es im April 2025 eine Arbeitskräftelücke in Höhe von 163.600 Personen in den MINT-Berufen. Differenziert man die Lücke nach MINT-Bereichen, so zeigten sich die größten Engpässe in den Energie-/Elektroberufen mit 57.800, in den Berufen der Maschinen- und Fahrzeugtechnik mit 32.400, in den Bauberufen mit 26.100, in den Berufen der Metallverarbeitung mit 24.200 und in den IT-Berufen mit 11.200. Derzeit wird die Lücke zwar kontinuierlich kleiner, doch noch immer bremsen unbesetzte Stellen die Unternehmen deutlich aus.

Vogel fördert MINT-Bildung in Schulen

Hier setzt die Vogel Communications Group mit ihrer Förderung an. Bereits seit 2011 unterstützt die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp die „Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.“ (IJF), eine gemeinnützige Bildungsorganisation, die sich für nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen in der MINT-Bildung einsetzt. „Die Vogel Communications Group ist mit rund 110 Fachmedien in 25 Branchen aktiv. Wir wissen, dass Zukunftskompetenzen für den Mittelstand wichtiger denn je sind und noch wichtiger werden“, erläutert Matthias Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Deshalb unterstützen wir die IJF schon seit über 10 Jahren, denn MINT-Bildung ist die Antwort. Wir tun das für die vielen Unternehmen in unseren Branchen, die händeringend Nachwuchs suchen, auch noch in fünf oder zehn Jahren! Daher lade ich alle Unternehmen ein, die Initiative zu unterstützen. Jeder kann Partner sein und in seiner Region davon profitieren.“

Die IJF ist mit ihrem Ansatz, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft, Technik und IT zu begeistern, seit 15 Jahren sehr erfolgreich. Ein Grund dafür: Sie beschränkt sich dabei nicht auf Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen. Vielmehr setzt die Initiative schon bei Kindern in der Grundschule an. Das ist besonders wichtig, da in diesem Alter maßgeblich die Interessen für eine spätere Berufswahl geweckt werden. „Gerade Grundschulkinder sind noch von Natur aus kleine Entdecker“, sagt IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka. „Wenn wir es schaffen, ihre Neugierde in eine Begeisterung für Natur und Technik zu lenken und in den weiterführenden Schulen aufrechtzuerhalten, sind die Chancen groß, dass diese Begeisterung auch bis zu ihrer Berufswahl anhält.“

An weiterführenden Schulen sieht das Konzept der IJF auch Elemente der Berufsorientierung vor. Um nachhaltig wirken zu können, ist es ein Dreiklang aus:

  • MINT-Projekttagen in Schulen
  • einer MINT-Roadmap als Reflexionstool
  • einer digitalen MINT-Messe

Die MINT-Projekttage finden in Form interaktiver Workshops an Schulen in ganz Bayern statt. Hier können Schülerinnen und Schüler an praxisnahen Stationen experimentieren, reale Probleme lösen und kreative Lösungsansätze entwickeln. Dabei kommen innovative Methoden wie forschend-entdeckendes Lernen, Design Thinking und digitale Tools zum Einsatz.

Die Schüler schlüpfen in den Projekten zum Beispiel in die Welt der Klimaberufe ein und erfahren, wie sie zur Bewältigung des Klimawandels beitragen können.(Bild:  IJF)
Die Schüler schlüpfen in den Projekten zum Beispiel in die Welt der Klimaberufe ein und erfahren, wie sie zur Bewältigung des Klimawandels beitragen können.
(Bild: IJF)

Die MINT-Roadmap ist ein digitales Reflexionstool, das die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, ihre individuellen Stärken zu erkennen, Interessen zu reflektieren und konkrete Schritte für ihre berufliche Zukunft zu planen. Die MINT-Roadmap wird begleitend zu den Projekttagen in der Schule erarbeitet und kann als Impulsgeber für Gespräche mit den Eltern oder Berufsberatern dienen.

An weiterführenden Schulen können die teilnehmenden Schulklassen nach den MINT-Projekttagen zudem an einer digitalen MINT-Messe teilnehmen, die einmal pro Schulhalbjahr von der IJF organisiert wird. Hier haben sie die Möglichkeit, mit jungen Fachkräften und Auszubildenden verschiedener MINT-Unternehmen aus dem Netzwerk der IJF in direkten Austausch zu treten.

Mit Fortbildungen für Lehrkräfte sichert die IJF außerdem die nachhaltige Wirkung über die Projekttage hinaus. Das Bildungsteam bereitet relevante Themen aus dem MINT-Kosmos spannend, praxisnah und mit Beispielen für den pädagogischen Alltag auf – und Lehrkräfte tragen sie in die Klassenzimmer.Unter anderem dank der Förderung der Vogel Stiftung ist die IJF in der Lage, die Sichtbarkeit und Wirkung von MINT-Bildung in Bayern deutlich zu verbessern. „Wir haben festgestellt, dass bei den an Projekttagen teilnehmenden Kindern das MINT-Interesse deutlich steigt – besonders bei den Mädchen stieg das Interesse im Vorher-Nachher-Vergleich von rund 22 Prozent auf mehr als 34 Prozent“, freut sich Christoph Petschenka.

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Die IJF engagiert sich seit 2011 für die Förderung der MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen in Bayern. Seit der ersten Stunde fördert die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp die Aktivitäten der Initiative. 2024 war das IJF-Team an 364 Projekttagen im Einsatz und erreichte über 17.000 Teilnehmende. Neben den Aktivitäten in Bayern ist die Initiative seit 2022 auch in Baden-Württemberg tätig, digitale Angebote gibt es bundesweit.

Seit 2022 ist die IJF zudem Projektträger der Landeskoordinierungsstelle für MINT-Bildung in Bayern. Unter dem Namen „MINTraum bayern“ vernetzt sie die MINT-Regionen und MINT-Cluster im Freistaat miteinander. So soll das MINT-Bildungsangebot weiter ausgebaut und allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von Geschlecht, sozialer Schicht oder Herkunft zugänglich gemacht werden.

Ein Instrument dafür ist die sogenannte ENTDECKEN-Karte: Hier können MINT-Akteure und Firmen ihre Angebote wie Schülerpraktika oder Aktionen im MINT-Bereich bewerben. Interessierte können die Angebote auf der Karte nach Art, Region, Thema und Zielgruppe filtern. Die Karte finden Sie unter folgendem Link:

https://www.mint-bayern.de/entdecken

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