Young- und Oldtimer: Wer wird Klassiker?
Ihre Markenwerte und die Sympathie für sie steigen stetig. Doch hat auch das, was heute und morgen vom Band läuft, noch das Zeug zum begehrten Sammelobjekt? Oder bringen Einheitsdesigns und immer komplexere Technik die Oldtimerei zum Erliegen?

Ja ja: Wer kennt und „schätzt“ sie nicht, die Binsenweisheit. Viele nutzen sie, auch Lehrer. Eine gerne zitierte Variante meines Physiklehrers lautete: „Es gibt kein Perpetuum mobile zweiter Ordnung.“ Was der Pädagoge mir und meinen Leidensgenossen damit sagen wollte? Wohl so etwas in der Art wie: „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ – im Hinblick auf Technik, versteht sich.
Genau diese physikalische Tatsache als Frage formuliert mag sich der eine oder andere auch in Sachen Young- und Oldtimer stellen. Nicht, dass es nicht erstrebenswert wäre, sich in einer schnelllebigen und uniformeren Zeit an Historischem zu erfreuen und banale Technik zu bewahren – im Gegenteil. Doch geht das immer so weiter? Dreht sich das bislang chromblitzende und farbenfrohe, künftig kunststoffmatte und silber- bis dunkelgraue Karussell der automobilen Klassiker ewig? Vermitteln stetig steigende Fahrzeugwerte und Schlagworte wie „Garagengold“ zu Recht eine schier endlose Gräberstimmung?
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