ZDK-Aktion zur Rettungskarte kommt an

Redakteur: Andreas Wehner

Seit Beginn der Aktion Anfang Juni wurden inzwischen jeweils 325.000 Rettungskarten-Aufkleber und Info-Flyer sowie 3.250 Plakate bundesweit von teilnehmenden Kfz-Betrieben angefordert.

Die Informationskampagne des Kfz-Gewerbes zur Verbreitung der Rettungskarte im Auto trägt Früchte. Seit Beginn der Aktion Anfang Juni wurden inzwischen jeweils 325.000 Rettungskarten-Aufkleber und Info-Flyer sowie 3.250 Plakate bundesweit von teilnehmenden Kfz-Betrieben angefordert. Das teilte der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) am Mittwoch mit.

Nach Ansicht des Verbands gehört die Rettungskarte in jedes Auto. Im Ernstfall könne sie Leben retten. Sie sei für Rettungskräfte unverzichtbar, wenn nach schweren Unfällen Karosserien aufgeschnitten werden müssten, um verletzte Insassen zu bergen, so der ZDK.

Hinter der Fahrersonnenblende deponiert, zeigt sie den Helfern beim Einsatz unter anderem, wo sich die Ansatzpunkte für Schneidwerkzeuge befinden. Das Info-Paket des ZDK enthält Plakate, Flyer und Scheibenaufkleber. Der Aufkleber an der Frontscheibe weist auf das Vorhandensein der Rettungskarte im Fahrzeug hin. Sie wird vom Betrieb ausgedruckt und hinter der Fahrersonnenblende platziert.

„Durch die Teilnahme an der Aktion unterstreichen die Kfz-Betriebe ihre wichtige Funktion als Sicherheitspartner der Autofahrer“, sagte ein ZDK-Sprecher. Die standardisierte Rettungskarte hat der ADAC gemeinsam mit den Verbänden der Automobilhersteller entwickelt.

(ID:381331)