Verkauf von E-Autos ZDK-Blitzumfrage zu aktuellen Hemmnissen

Von Doris Pfaff 1 min Lesedauer

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Wenn der Verkauf von E-Autos weiterhin so schleppend läuft, wird die Bundesregierung ihr Ziel von 15 Millionen Fahrzeugen bis 2030 nicht erreichen. Aktuell läuft eine Blitzumfrage des ZDK nach den Ursachen für das sinkende Interesse der Kunden an E-Autos.

Das Kundeninteresse an Elektrofahrzeugen ist seit Januar 2023 deutlich rückläufig. Woran das liegt, will der ZDK in einer aktuellen Umfrage bei den Händlern abfragen. (Bild:  ProMotor)
Das Kundeninteresse an Elektrofahrzeugen ist seit Januar 2023 deutlich rückläufig. Woran das liegt, will der ZDK in einer aktuellen Umfrage bei den Händlern abfragen.
(Bild: ProMotor)

E-Autos machen im Autohandel längst nicht den Löwenanteil aus. Noch dominieren im Verkauf Autos mit Verbrennungsmotoren. Doch der Anteil der E-Autos steigt und wird die Autos mit Verbrennungsmotor im Handel verdrängen. Ob aber das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2030 mindestens 15 Millionen vollelektrische E-Autos auf die Straßen zu bringen, erreicht werden kann, ist derzeit fraglich.

Denn aktuell läuft der Verkauf von E-Autos nur schleppend. Der reduzierte Umweltbonus dürfte ein Grund dafür sein, aber auch die Unsicherheit der Kunden wegen fehlender Lademöglichkeiten. Außerdem gestaltet sich der Verkauf von E-Autos für den Handel deutlich aufwendiger. Die Beratung interessierter Kunden gilt als zeitintensiv, da sie über die Fahrzeuginformationen hinausgeht und auch die Lademöglichkeiten betrifft.

Um quantitative Aussagen und ein direktes Meinungsbild von den Autohändlern zu erhalten, was genau den Verkauf von Elektrofahrzeugen aktuell erschwert, bittet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) die Händler um zahlreiche Teilnahme an der bereits laufenden Blitzumfrage.

Mit den Ergebnissen erhofft der Zentralverband seine Argumentation untermauern zu können, wenn es beispielsweise darum geht, Unterstützung seitens der Politik einzufordern.

Die ZDK-Umfrage umfasst Fragen zu den größten Hemmnissen, das Ziel der Bundesregierung, mindestens 15 Millionen vollelektrische Pkw bis 2030 auf Deutschlands Straßen zu bringen, zu erreichen, sowie Fragen zur Intensität der Kundenberatung bei E-Fahrzeugen. Hier wird der jeweilige Beratungsaufwand im und nach dem Verkaufsgespräch von E-Fahrzeugen erfragt wie auch der Beratungsaufwand bei der Annahme von E-Fahrzeugen zur Reparatur und Wartung und bei der anschließenden Übergabe.

Die ZDK-Blitzumfrage läuft bis zum 22. Februar 2023, 9 Uhr, und ist völlig anonym. Es können keine Rückschlüsse auf den Teilnehmer oder das Unternehmen gezogen werden.

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