Beschlüsse des Bundeskabinetts ZDK fordert stärkere Entbürokratisierung

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit – das fordert das Kfz-Gewerbe von der Politik. Der ZDK sieht in den jüngsten Kabinettsbeschlüssen immerhin ein positives Signal für die Branche.

Weniger Bürokratie für die mittelständischen Betriebe fordert der ZDK. Aufbewahrungsfristen von bis zu zehn Jahren und weitere Dokumentationspflichten sorgen für erheblichen Aufwand. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Weniger Bürokratie für die mittelständischen Betriebe fordert der ZDK. Aufbewahrungsfristen von bis zu zehn Jahren und weitere Dokumentationspflichten sorgen für erheblichen Aufwand.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßt die Beschlüsse des Bundeskabinetts, mit denen Änderungen im Energie- und Stromsteuergesetz, die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) sowie Anpassungen im Lieferkettengesetz auf den Weg gebracht werden. Aus Sicht des Zentralverbands gehen diese Maßnahmen in die richtige Richtung: Sie sollen Bürokratie abbauen und gleichzeitig für mehr Planungssicherheit sorgen – sowohl für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch für die gesamte Automobilwirtschaft.

Denn die wachsende Regelungsdichte auf nationaler und europäischer Ebene stelle Werkstätten, Autohäuser und Handelsbetriebe zunehmend vor Herausforderungen. Vor allem neue Berichtspflichten aus der EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie und dem Lieferkettengesetz drohen, kleinere Betriebe übermäßig zu belasten, betont ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Entlastung darf nicht nur auf dem Papier stehen – sie muss auch bei den Betrieben ankommen“, fordert er daher.

Praxistaugliche Lösungen schaffen

Der ZDK appelliert gleichzeitig an Bundesregierung und EU-Kommission, europäische Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung praxistauglich und KMU-gerecht auszugestalten. Im Kfz-Gewerbe mit mehr als 35.000 Betrieben seien aufwendige Dokumentations- und Berichtspflichten personell wie wirtschaftlich kaum umsetzbar. Entscheidend sei, ein Gleichgewicht zwischen Transparenz und Umsetzbarkeit zu wahren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands nicht zu gefährden.

Mit Blick auf die geplanten Änderungen im Energie- und Stromsteuerrecht fordert der ZDK spürbare Entlastungen bei Energie- und Stromkosten. Erhöhte Preise belasteten Werkstätten und Handelsbetriebe erheblich. Gefordert werden daher eine Reduzierung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau, Entlastungen für energieintensive Unternehmen, einfachere digitale Verfahren und verlässliche Übergangsfristen bei der Umsetzung neuer EU-Vorgaben.

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