Praxistest Zehn Dinge, die uns am Mercedes GLE Diesel aufgefallen sind

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

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In der oberen Mittelklasse sind Sechszylinder-Diesel immer rarer gesät. Doch der Stuttgarter Premiumhersteller bietet sein luxuriöses SUV nach wie vor auch mit diesem Antrieb an. Wie er sich schlägt, haben wir uns bei einem Praxistest näher angeschaut.

Der Mercedes GLE reiht sich zwischen dem GLC und dem GLS ein.(Bild:  Mauritz – VCG)
Der Mercedes GLE reiht sich zwischen dem GLC und dem GLS ein.
(Bild: Mauritz – VCG)

Vor genau zehn Jahren hatte Mercedes-Benz seine M-Klasse in GLE umbenannt. Das Kürzel GL eint seitdem alle SUVs des Stuttgarter Herstellers. Das E verdeutlicht die Verwandtschaft des SUVs der oberen Mittelklasse zur E-Klasse. Der Einstiegspreis im Jahr 2015: 45.350 Euro. 2023 überarbeiteten die Stuttgarter das Modell, das gegen starke Wettbewerber wie den Audi Q7 oder den BMW X5 antritt, und gönnten ihm nicht nur ein paar Designretuschen, sondern erweiterten die Serienausstattung deutlich. In diesem Zuge machte auch der Einstiegspreis einen satten Sprung nach oben: auf über 85.000 Euro.

Aktuell ist der GLE in neun verschiedenen Motorisierungen erhältlich und deckt damit das gesamte Antriebsspektrum ab – eine echte Seltenheit mittlerweile. Die beiden Einstiegsvarianten, die jeweils um die 89.000 Euro kosten, bilden der Plug-in-Hybrid-Diesel GLE 350 mit einer Gesamtsystemleistung von 245 kW/333 PS und der Diesel GLE 300. Auf der Leistungsskala ganz oben rangiert der mindestens 168.646 Euro teure V-8-Mild-Hybrid-Benziner Mercedes-AMG GLE 63, der über 600 PS auf die Straße bringt und nur 3,9 Sekunden benötigt für den Sprint von 0 auf 100 km/h.