Praxistest Zehn Dinge, die uns am Opel Astra Electric aufgefallen sind

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Elektroautos müssen nicht über zwei Tonnen wiegen und eine riesige Batterie haben, um alltagstauglich zu sein – das beweist der Opel Astra. Doch für das perfekte „E-rlebnis“ fehlen dem Rüsselsheimer noch ein paar Kleinigkeiten.

Der Opel Astra Electric kam Mitte 2023 auf den Markt und kostet in der getesteten GS-Ausstattung ab 45.060 Euro.(Bild:  Rosenow – VCG)
Der Opel Astra Electric kam Mitte 2023 auf den Markt und kostet in der getesteten GS-Ausstattung ab 45.060 Euro.
(Bild: Rosenow – VCG)

Was ist die richtige Batteriegröße für ein Elektroauto? Klar: je mehr Reichweite, desto besser. Doch ein Speicherblock mit 75 oder mehr Kilowattstunden treibt sowohl den Preis als auch das Gewicht in ungesunde Höhen. Schon ein Kompaktwagen kann dann schnell die Zwei-Tonnen-Marke reißen.

Dem entgegen stellten manche – vor allem japanische – Autohersteller ihr Konzept des „Rightsizing“. Die Idee: Eine kleinere Batterie soll die Fahrzeugmasse verringern und damit den Stromverbrauch senken, womit sich letztlich trotzdem eine alltagstaugliche Reichweite einstellen sollte. In der Theorie. In der Praxis aber konnten beispielsweise der Mazda MX-30 und der Honda E diesen Plan nicht verwirklichen, denn der angestrebte niedrige Verbrauch stellte sich nicht ein. Es ist eben doch etwas komplexer, ein sparsames Elektroauto zu bauen – niedriges Gewicht allein reicht nicht aus.