Praxistest
Zehn Dinge, die uns beim Alfa Romeo Tonale aufgefallen sind
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Das hierzulande zulassungsstärkste Alfa-Modell ist ein SUV: Wie sich die automobilen Zeiten wandeln, dafür steht die charismatische Marke wie kaum eine andere. Ob der Tonale an glorreiche Alfa-Tugenden anknüpfen kann?
„Der Alfa Romeo Tonale verschmilzt klassisches italienisches Design mit avantgardistischer Eleganz“, texten die Italiener in ihrem Verkaufsprospekt. Kreativ waren sie ja schon immer. Auch bezüglich der Namen für ihre Modelle. Einst nutzen sie klangvolle, weibliche Vornamen wie Julia bzw. Julchen. Dann ab 1972 pragmatische Bezeichnungen wie „Alfa Süden“, nur um ab 1983 ganz sachliche Ziffern zu verwenden. Nun sind es wieder klangvolle Namen, mit denen die Marke aus Turin ihre Modelle schmückt. Der Passo del Tonale ist ein Gebirgspass in Norditalien, der sich zwischen der Lombardei und dem Trentino erstreckt. Etwas, was verbindet, klingt gut bzw. in diesem Fall passend, schließlich ist der Tonale das erste Hybridmodell der Marke – und verbindet „alte“ Verbrenner mit moderner Elektrotechnik. Bei uns im Test war der Tonale allerdings mit einem in der Kompaktklasse mittlerweile selten gewordenen Dieselmotor.
Seit 1986 gehört Alfa Romeo zum Fiat-Konzern. Doch wer nun vermutet, der Tonale sei der Alfa-Klon eines Fiat-Modells, der irrt. Denn außer 500 und Panda ist bei Fiat nicht mehr viel mit Auto. Nein, das Hybrid-SUV basiert auf der „Small Wide 4x4“-Plattform aus dem früheren FCA-Portfolio (Fiat Chrysler Automobiles – mittlerweile in Stellantis aufgegangen), die der Konzern seit 2017 im Jeep Compass nutzt. Dabei ist der Italiener länger, breiter und flacher als der Ami. Was uns beim Probefahren aufgefallen ist und inwieweit der Tonale für italienische Momente sorgen konnte: Ein Blick auf unsere „Zehn Dinge“-Bildergalerie verrät es Ihnen.
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