Zeitwertgerechte Reparatur: Auf Biegen und Brechen
Der Austausch eines defekten Kabelstrangs ist zeit- und kostenintensiv, daher griff die Werkstatt bei älteren Autos bisher zum Lötkolben und flickte den Schaden – meist ohne langfristigen Erfolg. Ein neues Reparaturkonzept verspricht dauerhafte Abhilfe.
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Silvia Schwarzbauer liebt ihren „Schneggers“. Hinter dem Kosenamen verbirgt sich ein knuffiger, feuerroter Fiat 500, der seine Besitzerin seit fünf Jahren zuverlässig und sparsam von A nach B bringt. Zuverlässig? Ja, bisher hatte die stolze Besitzerin keinerlei Ärger mit ihrem roten Flitzer. So fährt sie auch jetzt völlig gelassen zu ihrem Händler des Vertrauens – die Kennzeichenbeleuchtung geht nicht mehr. „Mehr als ein Birnchen kann das ja wohl nicht sein, oder ?“, glaubt Frau Schwarzbauer.
Dass ihre Heckscheibenheizung ebenfalls nicht mehr funktioniert, hat die Fahrerin bisher noch gar nicht bemerkt – kein Wunder, schließlich ist Sommer. Und so wird die verdutzte Kundin nach einer guten Stunde Werkstattaufenthalt vom Serviceberater mit einem Kostenvoranschlag weit jenseits der 500-Euro-Marke konfrontiert. Diagnose: Mehrfacher Kabelbruch in der Zuleitung zur Heckklappe. „Da muss der ganze Heckklappenkabelbaum ausgetauscht werden – das kostet“, meint der Fachmann. „Gibt es da keine günstigere Alternative?“, fragt die entgeisterte Fiat-Fahrerin.
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