Sicherheit ZF entwickelt intelligentes Gurtsystem

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Groß oder klein, leicht oder schwer, alt oder jung – nicht alle Autoinsassen sind gleich. ZF will den Sicherheitsgurt stärker an diese Varianz anpassen.

Das neue Gurtsystem berücksichtigt die individuellen Faktoren der Personen im Fahrzeug.(Bild:  ZF)
Das neue Gurtsystem berücksichtigt die individuellen Faktoren der Personen im Fahrzeug.
(Bild: ZF)

Der Anschnallgurt wird anpassungsfähiger. ZF Passive Safety Systems hat nun ein neuartiges Gurtsystem vorgestellt, das seine Rückhaltekraft flexibel am jeweiligen Insassen ausrichtet und so Unfallfolgen abmildern soll. Das Kernelement ist ein Gurtstraffer mit mehrfach schaltbarer Kraftbegrenzung (MSLL), der die Rückhaltekräfte über den gesamten Crashverlauf variiert.

Das System erkennt über Innenraum-Kameras und Sitzbelegungssensoren die Sitzposition und Statur der Insassen. Hinzu kommen Daten aus der Verknüpfung mit den aktiven Sicherheitssystemen und ihren Sensoren außerhalb des Fahrzeugs – von der Kamera bis zum Radar. So können die Richtung und die Schwere des Unfalls prognostiziert werden, was eine exaktere Steuerung von Gurt- und Airbag-Systemen ermöglicht.

Die mehrfach schaltbare Kraftbegrenzung soll vor allem kleine und leichte Personen bei mittelschweren Unfällen mit Aufprallgeschwindigkeiten von bis zu 35 km/h besser schützen. Profitieren sollen zum Beispiel Kinder auf dem Rücksitz oder ältere Menschen, die aufgrund altersbedingt veränderter Knochenstrukturen ein höheres Verletzungsrisiko haben können. Darüber hinaus soll das System potenziell auch die Insassensicherheit für schwergewichtige Personen bei Aufprallgeschwindigkeiten oberhalb von 56 km/h erhöhen.

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