Nutzfahrzeuge ZF gründet neues Werkstattkonzept für Nutzfahrzeugbetriebe

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Der Zulieferer fasst nach der Übernahme von Wabco drei Werkstattnetze zum neuen Konzept ZF Pro-Service zusammen. Dazu gehören rund 3.800 Werkstätten weltweit. Ebenfalls neu ist die Pro-Academy.

Die E-Mobilität kommt auch in den Nutzfahrzeugwerkstätten an. Die ZF-Konzepte Pro-Service und Pro-Academy helfen den Betrieben, sich dafür fit zu machen.(Bild:  Nico Kleemann)
Die E-Mobilität kommt auch in den Nutzfahrzeugwerkstätten an. Die ZF-Konzepte Pro-Service und Pro-Academy helfen den Betrieben, sich dafür fit zu machen.
(Bild: Nico Kleemann)

Nach der Übernahme des US-amerikanischen Bremsenherstellers Wabco im Jahr 2020 sieht sich der ZF-Konzern als der größte Nutzfahrzeugzulieferer der Welt. Mittlerweile kommt auch die Integration des umfangreichen Ersatzteilgeschäfts von Wabco in die ZF-Strukturen voran. Zum Jahr 2023 sollen gleich zwei neue Aftermarket-Angebote für Nutzfahrzeugwerkstätten an den Start gehen.

Da ist zum einen das Werkstattkonzept ZF Pro-Service, das als Detailkonzept speziell für Nutzfahrzeugbetriebe entwickelt wurde. Es vereint die bislang separat geführten Konzepte ZF Service Point, ZF Pro-Tech (Nutzfahrzeugvariante) und Wabco Servicepartner. Die drei Konzepte betreuen bislang rund 3.800 Nfz-Werkstätten weltweit.

Zu den Leistungen von Pro-Service gehören unter anderem der direkte Kontakt zu den Spezialisten von ZF Aftermarket, eine Technik-Hotline, ein umfangreiches Schulungsangebot sowie Unterstützung bei der Fahrzeugdiagnose. Dadurch sowie durch regelmäßige Audits stellt das Unternehmen sicher, dass seine Werkstattpartner technisch immer auf dem neuesten Stand sind. „Dank ZF Pro-Service können sich Nutzfahrzeugbetriebe fit machen für die Herausforderungen der Next Generation Mobility“, kommentiert Aleksander Rabinovitch. „Wir werden unsere Partner bei diesem Wandel begleiten und sicherstellen, dass sie für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet sind.“

Nicht nur für Werkstätten: Neue Bildungseinrichtung

Als weitere Neuheit führt ZF 2023 die Pro-Academy ein, das integrierte Trainingsprogramm zur Pkw- und Nutzfahrzeugtechnik. Mit der ZF Pro-Academy bekommen die vielfältigen Trainingsangebote der Aftermarket-Organisation nun ein gemeinsames Dach und Trainingsteilnehmer das komplette technische Know-how des Technologiekonzerns aus einer Hand.

Werkstattpartner können hier Trainings zur Antriebs-, Fahrwerks-, Bremsen- und Lenkungstechnik, zur Fahrzeugelektrik und -elektronik sowie zur Hochvolttechnik besuchen. Doch auch andere Berufsgruppen finden in der Bildungseinrichtung speziell für sie konzipierte Inhalte, beispielsweise Lkw-Fahrer oder Mitglieder von Feuerwehren und Rettungsdiensten.

Ein besonderes Anliegen ist es für ZF Aftermarket, Werkstätten fit zu machen für die Next Generation Mobility, also den Service für elektrifizierte, vernetzte und zukünftig auch autonom fahrende Fahrzeuge. Das Unternehmen veranstaltet dafür beispielsweise Hochvoltschulungen in allen Kompetenzstufen – bis hin zur Arbeit an unter Spannung stehenden Bauteilen. Auch Zukunftsthemen wie die Wartung und Reparatur von autonomen Transportsystemen sowie Arbeiten an Software-definierten Fahrzeugen und die Qualifizierung zur Fehlersuche mit moderner Diagnose werden auf dem Programm stehen.

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