ZF Services erweitert Logistikzentrum
ZF Services hat mit der Vergrößerung seines Logistikcenters in Bremen begonnen. An dem Standort entsteht ein neues Hochregallager.
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ZF Services hat mit der Erweiterung seines Logistikcenters in Bremen begonnen. Der Spatenstich am 4. März markierte den Auftakt für den Bau eines neuen Hochregallagers sowie für Verbesserungen des bestehenden Lagers. Die Aftersales-Tochter des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen AG investiert in Bremen nach eigenen Angaben über 27 Millionen Euro.
Nachdem das Unternehmen 2010 bereits das Logistikzentrum in Schweinfurt erweitert hat, macht das für die nächsten Jahre geplante Umsatz- und Artikelwachstum auch den Ausbau des Bremer Lagers notwendig. „Für ZF Services stellt die Erweiterung einen wichtigen Schritt zu mehr Lieferqualität, -schnelligkeit und -flexibilität dar“, sagt Christian Haedge, Mitglied der Geschäftsleitung von ZF Services. Beide Lager liefern jährlich nach Unternehmensangaben zusammen mehr als 1,3 Millionen Positionen an Kunden und die eigenen Tochtergesellschaften in über 145 Ländern.
Regale tragen das gesamte Gebäude
Das automatische Hochregallager mit acht Gassen bietet auf rund 4.000 Quadratmetern Platz für etwa 17.000 Paletten. Der zwölf Meter hohe Neubau basiert auf einer modernen Stahlkonstruktion: Die Regalfachwerke tragen nicht nur die Lasten der Paletten, sondern bilden zudem die Tragkonstruktion des gesamten Gebäudes.
Insgesamt bearbeiten die derzeit 102 Mitarbeiter im Logistikcenter Bremen durchschnittlich 4.200 Kundenauftragspositionen pro Tag, die zu 210 Sendungen (darunter 100 Expresssendungen) zusammengetragen werden. „Nach Fertigstellung der Erweiterung werden wir diese Zahlen deutlich erhöhen und noch schneller und flexibler liefern können“, erwartet Christian Haedge. In allen Bereichen sei mit einer Steigerung zwischen 50 und 70 Prozent zu rechnen. Wenn Ende Mai 2012 alle Baumaßnahmen abgeschlossen sind, werden im Wareneingang an einem Spitzentag 28 statt heute 17 Lkw erwartet. Im Versand steigt die Zahl von 16 auf 27 Lkw, meldet das Unternehmen.
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