Neujahrsempfang der Berliner Innungen Zu wenig junge Leute im Handwerk

Von Holger Zietz 1 min Lesedauer

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Beim Neujahrsempfang versprach Bürgermeister Kai Wegner dem Mittelstand größte Unterstützung. Weniger Bürokratie und mehr Fachkräfte in den Handwerksbetrieben seien das Ziel.

Traditioneller Neujahrsempfang der Handwerks-Innungen: (v. l.) Mario Tobias (Geschäftsführer der Messe Berlin), Stephan Ziemann (Obermeister der Dachdeckerinnung), Franziska Giffey (Senatorin für Wirtschaft, Energie, Betriebe), Carsten Joschko (Landesinnungsmeister Elektro), Kai Wegner (Regierender Bürgermeister von Berlin), Andreas Schuh (Obermeister Sanitär-Heizung-Klima) und Thomas Lundt (Obermeister der Kfz-Innung Berlin).(Bild:  Zietz - VCG)
Traditioneller Neujahrsempfang der Handwerks-Innungen: (v. l.) Mario Tobias (Geschäftsführer der Messe Berlin), Stephan Ziemann (Obermeister der Dachdeckerinnung), Franziska Giffey (Senatorin für Wirtschaft, Energie, Betriebe), Carsten Joschko (Landesinnungsmeister Elektro), Kai Wegner (Regierender Bürgermeister von Berlin), Andreas Schuh (Obermeister Sanitär-Heizung-Klima) und Thomas Lundt (Obermeister der Kfz-Innung Berlin).
(Bild: Zietz - VCG)

Ein klares Bekenntnis zu Handwerk und Mittelstand gab der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, auf dem traditionellen Neujahrsempfang einiger Handwerksinnungen ab; dabei war auch die Kfz-Innung Berlin. Zu dem gemeinsamen Empfang im Palais am Berliner Funkturm hatten neben der Kfz-Innung die Dachdecker, das Elektro-Handwerk und die Sanitär-Heizung-Klima-Innung eingeladen. Zu den Gästen zählte unter anderem Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

„Sie gehören zu den Machern in Umweltschutz, Integration und Ausbildung“, würdigte Berlins Bürgermeister Wegner das Engagement der Innungen. Im Aktionsprogramm Handwerk setze sich die Politik in Berlin gerade für ein mittelstandsfreundliches Vergaberecht ein, damit sich auch örtliche Betriebe wieder verstärkt an öffentlichen Aufträgen beteiligen können, informierte Wegner. Ferner kündigte er eine Verwaltungsreform in Berlin noch vor der Sommerpause 2025 an, mit der die Zuständigkeiten verschiedener Behörden gestrafft werden sollen.

Förderung der Meisterausbildung

Als großes Ziel des Berliner Senats bezeichneten Wegner und Senatorin Giffey das Bündnis für Ausbildung in der Bundeshauptstadt. Mehr junge Leute in eine Berufsausbildung zu bringen, sei das erklärte Ziel. Denn die mangelnde Zahl an Fachkräften – auch weil zu wenig junge Menschen einen Handwerksberuf ergriffen – sei das größte Hemmnis für wirtschaftliches Wachstum, sagte Giffey in ihrer Ansprache.

Dennoch sei Berlins Wirtschaftsleistung über dem Bundesdurchschnitt gewachsen. Der Senat bietet speziell Junghandwerkern gute Perspektiven an. So werde das Programm zur Förderung der Meisterausbildung fortgeführt. Das Programm soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden, betonte Giffey. 

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