Oldtimer-Auktion
Zum aus der Uhlenhaut fahren
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Der teuerste Oldtimer der Welt: Mercedes-Benz hat sich von einem der beiden existierenden Uhlenhaut-Coupés getrennt und es im Rahmen einer „geheimen“ Auktion verkauft. „Und damit einen Teil seiner Seele“, sagen Kritiker des 135-Millionen-Coups. Ein Verkauf, der so manchen ratlos bis wütend zurücklässt.
7.800, 8.000, 8.200 – roter Bereich! Mit besagter Anzahl Umdrehungen pro Minute dürfte sich vermutlich Rudolf Uhlenhaut in seinem Grabe gedreht haben, so er von der Auktion erfahren hätte. Nein, es gibt einfach Dinge, die tut man nicht. Doch die Mercedes-Benz Group AG (bis 1.2.2022 Daimler AG) hat in den Augen vieler genau das getan. Sprich, die Stuttgarter haben einen Teil ihres Familiensilbers veräußert – im wahrsten Sinne des Wortes. Oder, um es mit den Worten des bekannten Buchautoren und Mercedes-Kenner Karl Ludvigsen zu sagen, „den „heiligen Gral“ hergegeben. Sie haben eines von nur zwei jemals gebauten „Uhlenhaut-Coupés“ verhökert, einen der bekanntesten Silberpfeile, benannt nach seinem Erfinder und Nutzer Rudolf Uhlenhaut (siehe Kasten unten).
Bereits im letzten Jahr begannen die Planungen für den Coup. Doch nichts sickerte durch. Richtig zu brodeln in der Gerüchteküche begann es erst kurz vor dem 5. Mai dieses Jahres. An dem Tag führte das Auktionshaus RM Sotheby‘s eine „geheime“ Auktion im Mercedes-Benz-Museum durch. Geheim, da nur eine Handvoll sowie handverlesene Betuchte überhaupt von dieser erfahren hatten, bzw. dazu eingeladen waren. Wer den Zuschlag bei der Auktion bekam, bei der das einzig angebotene Los besagtes Uhlenhaut-Coupé war, darüber spekuliert nun die Fachwelt. Weder an wen, und auch nicht wohin der seltene Wagen nun geht bzw. bereits gegangen ist, möchten die Verantwortlichen verraten. Der Name des Erben eines italienischen Käse-Magnaten fällt, von England ist die Rede.
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