Zusatzgeschäfte: Umsatztandem mit E-Bikes

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Elektrofahrräder verleihen dem Geschäft des Seat-Autohauses Hotz & Heitmann und des Ford-Betriebs Gaul & Klamt zusätzlichen Schwung: Zweiräder sind für Autohäuser ein interessantes zweites Standbein – sofern man einige goldene Regeln beachtet.

Den „ebikestore Wolfsburg“ betreibt das Autohaus Hotz & Heitmann als Shop-in-Shop-Konzept.
Den „ebikestore Wolfsburg“ betreibt das Autohaus Hotz & Heitmann als Shop-in-Shop-Konzept.
(Bild: Achter)

Auf die Idee, E-Bikes zu verkaufen, kam Christian Roth, Geschäftsführer des Wolfsburger Seat-Autohauses Hotz & Heitmann, ausgerechnet auf einer Automobilmesse. Als er 2011 durch die IAA-Hallen schlenderte, sah er fast nur noch grün – egal ob BMW, Opel, Volkswagen oder Ford: Nahezu alle führenden Hersteller waren auf der Frankfurter Messe mit aufsehenerregenden Elektroautostudien präsent. Seat gehörte zu den wenigen, die zu diesem Zeitpunkt noch keinen Stromer entwickelt hatten.