Verbandskrise ZVK plant 500.000 Euro für eigene Geschäftsstelle

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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In dem Vorhaben des ZVK, eine eigene Geschäftsstelle einzurichten, zeichnet sich nun eine tiefe Krise im eigenen Vorstand ab: ZVK-Schatzmeister Michael Kraft übt scharfe Kritik an dem Plan, 500.000 Euro für einen externen Dienstleister auszugeben.

Michael Kraft, ZVK-Schatzmeister, übt in einem Schreiben scharfe Kritik an dem Vorhaben des ZVK-Vorstands, 500.000 Euro für einen externen Dienstleister auszugeben. (Bild:  VCG - Zietz)
Michael Kraft, ZVK-Schatzmeister, übt in einem Schreiben scharfe Kritik an dem Vorhaben des ZVK-Vorstands, 500.000 Euro für einen externen Dienstleister auszugeben.
(Bild: VCG - Zietz)

Wie lassen sich die seit 1978 bestehenden gemeinsamen Strukturen zwischen dem Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) und dem Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK) entflechten und die vom ZVK geforderte eigene Geschäftsstelle einrichten? Mit dieser Frage soll sich ein externer Dienstleister befassen, den der Vorstand des ZVK beauftragen will – vorausgesetzt, die Mitglieder stimmen der Ausgabe von 500.000 Euro zu.

Entflechtung durch externen Dienstleister

In seiner zweiten außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Dienstag (3. Dezember) plant der ZVK die weiteren Schritte zur Einrichtung einer eigenen Geschäftsstelle und -führung. Auf der Tagesordnung steht neben der Abberufung des derzeitigen gemeinsamen Hauptgeschäftsführers Kurt-Christian Scheel auch die Beauftragung eines externen Dienstleisters.