Zwei Batterielader von Ctek im Praxistest

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In der Werkstatt des Autohauses Deusch mussten beide Probanden hauptsächlich Pkw-Batterien bis 90 Ah Kapazität laden, darunter auch AGM- und EFB-Batterien von Fahrzeugen der Baujahre ab 2010 und jünger.

Die vom jeweiligen Hersteller vorgeschriebene Spannung beim Flashen ließ sich beim Pro 120 einfach und intuitiv einstellen. Beide Ladegeräte kamen sowohl innen als auch im Freien zum Einsatz. Auch das unbeaufsichtigte Laden über Nacht funktionierte stets einwandfrei.

Die Automatik der Lader erkannte alle angeschlossenen Batterietypen und entdeckte zuverlässig auch defekte Batterien. Der Verpolungsschutz regierte ebenfalls einwandfrei

Flexible Ladekabel

Besonderes Augenmerk legten die Mechatroniker von Deusch auf die Anschlusskabel. Hier gab es ebenfalls kaum etwas zu bemängeln, nur das Netzkabel des PRO25S könnte etwas länger sein. Die Klemmen beider Lader hielten die Ladekabel zuverlässig auf den Batteriepolen fest, auch bei auf maximale Arbeitshöhe angehobenen Autos. Das Isolierungsmaterial der Ladekabel blieb bei tiefen Temperaturen elastisch und hinterließ auf Karosserieflächen keine Abriebspuren. Auch die Haptik der Gehäuse und der Displays sowie die Bedienerführung überzeugte alle Werkstattmitarbeiter. Es gelang den Testern nicht, das Pro 25S vor dem Abklemmen auszuschalten. Die Werkstattmitarbeiter empfanden das Pro 120 als relativ schwer und etwas unhandlich, auch weil es keine Transportbefestigung für die Kabel am Gerät gibt. (Anmerkung der Redaktion: Ctek hat einen passenden Transporttrolley im Portfolio).

Fazit

Das Pro 25S punktet mit seiner Handlichkeit und einfachen Bedienung. Es erfüllt seinen Zweck als Stützlader für Showroom und Werkstatt. Die Ausgangsleistung von 25 Ampere dürfte für die Spannungserhaltung beim Flashen von vielen aktuellen Fahrzeugen zu niedrig sein. Es ist für 290 Euro (zzgl. MwSt.) im einschlägigen Fachhandel erhältlich.

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Das Pro 120 dagegen liefert alle derzeit fahrzeugherstellerseitig geforderten Stromstärken. Es überzeugt mit seiner übersichtliche Menüführung und der Qualität der Gleichstromkabel. Zusätzlich zu dem UVP 1.980 Euro teuren Gerät sollte die Werkstatt jedoch noch den Transportwagen für 350 Euro mitbestellen, falls sie das Gerät nicht nur stationär einsetzen möchte.

Compliance-Erklärung: Ctek stellte dem Autohaus Deusch beide Ladegeräte für die Zeitdauer des Tests kostenlos zur Verfügung.

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 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik