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Um einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf sicherzustellen, hat die Wellergruppe ein umfangreiches Betreuungsnetz aufgebaut: Jeder Jugendliche wird von einem innerbetrieblichen und einem außerbetrieblichen Paten begleitet.
Der innerbetriebliche Pate unterstützt die Jugendlichen in allen Ausbildungsfragen, fungiert als Vertrauensperson, bietet die nötige Unterstützung in schulischen Bereich und tauscht sich mit den externen Paten aus. Letztere begleiten die Jugendlichen in außerbetrieblichen Aktivitäten, halten den Kontakt zur Berufsschule und kümmern sich darum, dass die Auszubildenden Nachhilfeunterricht bekommen.
Externe Kooperationspartner
„Es gibt viele Lehrer im Ruhestand, die ehrenamtlich Nachhilfeunterricht geben“, schildert Weller. Das Ziel ist, dass die Jugendlichen im Rahmen ihrer Ausbildung auch ihren Schulabschluss nachholen.
Die Wellergruppe hat für ihr Projekt auch viele Kooperationspartner gewinnen können. Dazu gehören Arbeitscenter, Diakonien, Bildungsstiftungen und Jugendwerkstätten. Zudem hat die Autohausgruppe Berufsschulen mit an Bord genommen.
Burkhard Weller hofft, dass sein soziales Engagement auch bei anderen Händlern Schule machen wird: „Wenn das erste Jahr überstanden ist, dann ist es ein Selbstläufer. Wir bekommen sehr dankbare und loyale Mitarbeiter, die sich nicht zu schade sind, Inspektionen durchzuführen oder Räder zu schleppen“, bemerkt Weller.
Rund 60 Prozent der gut 30 Straßenkinder, die ihre Ausbildung aktuell noch durchlaufen oder bereits abgeschlossen haben, erhalten einen festen Arbeitsplatz – damit liegt die Quote gleichauf mit der „konventionellen“ Ausbildung.
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