Modellausblick

2022 kommen viele Elektroautos

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Opel

Der Astra zählt seit mittlerweile fünf Fahrzeuggenerationen zum Markenkern von Opel. Die zum Jahresbeginn startende Neuauflage trägt erstmals Stellantis-Gene unter dem Blech, teilt sich die Technik unter anderem mit dem Peugeot 308 und DS 4. Für eigenes Profil soll das Design im frischen Stil der Marke sorgen, das vor allem im Innenraum für einen großen Modernisierungs-Schub sorgt.

Neben Dieseln und Benziner gibt es drei Plug-in-Hybride mit bis zu 220 kW/300 PS und ab 2023 erstmals auch eine rein elektrische Variante. In Sachen Karosserie haben Kunden die Wahl zwischen einem klassischen Fünftürer sowie einem Kombi.

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Neben dem zum Erfolg verdammten Astra nehmen die Rüsselsheimer noch zwei Nischenmodelle ins Programm. Anfang des Jahres startet das elektrische Micromobil Opel Rocks-E für 8.000 Euro als kubusförmiger Zweisitzer für die City – begrenzt auf 45 km/h, aber dafür auch für 15-Jährige geeignet. Ebenfalls elektrisch unterwegs ist der Vivaro Hydrogen, der neben einer kleinen Batterie auch eine Brennstoffzelle an Bord hat. Rund 400 Kilometer Reichweite sollen so möglich sein. Zielgruppe des emissionsfreien Transporters sind in erster Linie Flottenkunden.

Ora

Die Great-Wall-Tochter wendet sich in China mit ihrem ungewöhnlichen Retro-Styling vor allem an junge Autokäufer. In Deutschland startet die Marke im Frühjahr mit dem 4,24 Meter kurzen Fünftürer Cat 01, der ab rund 30.000 Euro Reichweiten bis 400 Kilometer bieten soll.

Peugeot

Im Januar schicken die Franzosen die neue Generation des 308 zu den Händlern. Limousine und Kombi wachsen in den Abmessungen deutlich, erreichen nun Mittelklasseformat. Beim Antrieb haben Kunden die Wahl zwischen zwei Benzinern und einem Diesel mit bis zu 96 kW/130 PS sowie erstmals auch unter zwei Plug-in-Hybriden mit bis zu 165 kW/225 PS und bis zu 60 Kilometern elektrischer Reichweite.

Ein rein batteriebetriebenes Modell ist aktuell nicht angekündigt. Das Design fällt im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich muskulöser und dynamischer auf, sehr modern und digital präsentiert sich das Cockpit, bei dem Peugeot dem typischen Zuschnitt mit kleinem Lenkrad und hochgesetzten Instrumenten treu bleibt. Die Preise starten bei 23.200 Euro.

Porsche

Die Stuttgarter verzichten im kommenden Jahr auf komplett neue Modelle. Immerhin schicken sie zahlreiche stark veredelte Derivate bekannter Modelle ins Rennen, darunter im Frühsommer den 718 Cayman GT4 RS und im Herbst den 911 GT3 RS.

Renault

Mit dem Mégane E-Tech nehmen die Franzosen im Frühjahr den VW ID.3 ins Visier. Der in sanftem Crossover-Stil gehaltene Kompakte steht auf einer komplett neuen Elektro-Plattform und soll pro Akkuladung bis zu 470 Kilometer weit kommen. Wie in diesem Segment mittlerweile üblich stehen verschiedene Akku-Größen und Motor-Leistungsstufen zur Wahl. Auch bei der Ladetechnik bietet Renault mehrere Abstufungen von langsam bis schnell.

Der Preis dürfte sich an dem des norddeutschen Konkurrenten (ab 32.000 Euro) orientieren und ihn um einige Euro unterbieten. Noch deutlich weniger weiß man über den Nachfolger des Kadjar, der im Sommer auf Basis des Nissan Qashqai auf den Markt kommt. Unklar ist nicht zuletzt auch der Name des kompakten Crossovers.

Škoda

Gut ein Jahr nach dem E-Crossover Enyaq schickt die tschechische VW-Tochter dessen Coupé-Ableger auf die Straße. Wichtigster Unterschied sind neben einer exklusiven Top-Version mit 195 kW/265 PS ein wahrscheinlich generell höherer Preis sowie das schnittigere Design, das nicht nur ästhetische Vorteile bieten soll, sondern auch beim Windwiderstand besser davonkommt. Die effizienteste Ausführung fährt 535 Kilometer weit.

Smart

Die Daimler-Tochter entwächst dem Kleinstwagen-Segment und wagt den Neustart als Marke mit einem City-Crossover. Das E-Mobil wurde gemeinsam mit dem chinesischen Geely-Konzern entwickelt und wird auch im Reich der Mitte gebaut. Name, Design und technische Details sind gut ein Jahr vor Markteinführung noch geheim.

Ssangyong

Die Südkoreaner bringen früh im Jahr ihr erstes E-Auto, eine batteriebetriebene Variante des Korando, die mit bis zu 420 Kilometern Reichweite aufwartet. Der geschlossene Kühlergrill und eine neu gestaltete Frontschürze sind die wichtigsten sichtbaren Änderungen im Vergleich zur konventionellen Variante des Kompakt-SUV.

Subaru

E- statt Boxer-Motor: Die japanische Allradmarke bringt im Sommer ihr erstes E-Auto nach Europa. Der Solterra wurde gemeinsam mit dem Toyota bZ4X entwickelt und soll bis zu 530 Kilometer weit pro Akkufüllung kommen. Zwei Motorvarianten stehen für den Crossover mit schrägem Heckabschluss zur Wahl: eine mit 150 kW/204 PS und Frontantrieb sowie eine mit 160-kW/218-PS-starkem Doppelmotor-Allradantrieb.

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Suzuki

Knackiger Name, selbstbewussteres Design und deutlich mehr Technik: Suzuki legt Anfang 2022 sein Kompakt-SUV S-Cross neu auf. Der bisherige Namenszusatz „SX4“ entfällt, dafür zieht erstmals ein Vollhybrid-Antrieb ins Motorenprogramm ein. Das Design entwickelt sich bei kaum veränderten Abmessungen stärker in Richtung kernig, innen gibt es neues Infotainment und moderne Konnektivität. Die Preise starten bei 29.300 Euro.

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