Die Japaner erweitern in Europa ihr SUV-Portfolio oberhalb des CX-5. Für Mitte 2022 wird zunächst der fünfsitzige CX-60 erwartet, zum Jahreswechsel folgt eine siebensitzige Variante namens CX-80. Beide werden auf einer neuen Hinterradantriebs-Plattform der Marke aufsetzen, für den Antrieb sollen Plug-in-Hybride oder ein mild hybridisierter Reihensechszylinder sorgen, den es als Diesel und Benziner geben wird. Zudem bietet Mazda im kommenden Jahr den MX-30 mit Reichweitenverlängerung durch einen Range-Extender an.
Maserati
Mit dem SUV Levante hat Maserati seit 2016 seine zuvor dümpelnden Absatzzahlen in die Höhe getrieben. Gleiches erhofft sich die Stellantis-Marke vom eine Nummer kleineren Grecale, der eigentlich schon viel früher hätte starten sollen als im Frühjahr 2022. Den Diesel hat Maserati bereits aus seiner Modellpalette verbannt. An seine Stelle tritt im Grecale ein Zweiliter-Mildhybridbenziner. Leistungshungrige bedient Maserati dann mit einem V6 in unterschiedlicher Auslegung, Ökobewusste dürfen sich auf einen elektrischen Grecale freuen – allerdings wohl noch nicht 2022.
Eine Neuauflage nach rund drei Jahren Pause erfährt im Frühjahr der Gran Turismo. Der als Coupé und Gran Cabrio aufgelegte Sportwagen soll das erste vollelektrische Modell der Marke werden, aber auch mit einem Benziner zu haben sein. Komplettiert wird das vollgestopfte Neuheiten-Jahr der Italiener durch die Cabrio-Ausführung des Supersportwagens MC20.
Mercedes
Das wahrscheinlich größte Neuheiten-Päckchen des Jahres hat Mercedes geschnürt. Den Start im Premiere-Reigen macht Anfang des Jahres die Neuauflage der Markenikone SL, die erstmals unter der Regie von Haustuner AMG entwickelt wurde und entsprechend dynamisch auftreten soll.
Der Roadster mit Stoffdach leistet zunächst bis zu 430 kW/585 PS und kostet mindestens rund 130.000 Euro. Beide Werte sind deutlich niedriger als bei dem für den Spätsommer nach längerer Verzögerung endlich erwarteten Hypercar Mercedes-AMG One, das auf 775 kW/1.054 PS kommt und knapp drei Millionen Euro kosten wird. Die Premiere einer seriennahen Studie erfolgte bereits auf der IAA 2017.
Nachschub gibt es auch bei den E-Modellen der Marke. So startet im Frühsommer die auf der IAA in München gezeigte Business-Limousine EQE. Der kleine Bruder des EQS hat eine ähnlich windschlüpfige Karosserie mit kurzer Motorhaube und großen bogenförmigen Passagierabteil, bietet rund 660 Kilometer Reichweite und mindestens rund 300 PS.
Einige Monate später folgen mit dem EQT ein elektrischer Hochdachkombi und mit dem EQS SUV eine Art Stromer-Cousin des GLS. Zwei Nummern kleiner bleibt Mercedes zunächst konventionell und schickt das neue Mittelklasse-SUV GLC ins Rennen, das sich bei Antrieben und Infotainment bei der kürzlich erneuerten C-Klasse bedient. Der Start wird für den frühen Herbst erwartet.
MG
Mit zwei Elektro-SUV ist die britische Traditionsmarke in chinesischem Besitz bereits in Deutschland vertreten. Anfang 2022 folgt mit dem MG5 ein elektrische angetriebener Kompakt-Kombi. MG verspricht einen von 479 auf rund 1.400 Liter erweiterbaren Kofferraum sowie zwei Batterie-Versionen mit 50 oder 61 kWh für 320 beziehungsweise 400 Kilometer Reichweite. Der Elektromotor treibt den Stromer mit 115 kW/156 PS und 260 Newtonmeter Drehmoment an. Der Preis wird unter 40.000 Euro liegen.
Mitsubishi
Die Japaner rücken in Europa näher an ihre Allianzpartner Renault und Nissan, verkaufen künftig vor allem deren Autos unter eigenem Label. Ganz fallen lassen wollen sie ihre eigenen Markenklassiker aber nicht, so dass wohl Mitte des Jahres das Mittelklasse-SUV Outlander den Weg aus Japan nach Europa findet. Der 4,71 Meter lange Allrader wird wie in der aktuellen Generation auch mit einem Plug-in-Hybrid zu haben sein, dessen E-Reichweite aber auf üppige rund 90 Kilometer zulegt.
Nissan
Elektroautos und SUV – oder beides – stehen bei Nissan im Fokus. Anfang des Jahres schicken die Japaner den Hochdachkombi Townstar ins Rennen, eine leicht umgewidmete Variante des Renault Kangoo. Wie diesen wird es auch den Ableger in einer Elektro-Ausführung geben (ab Sommer), ein Diesel ist nicht mehr zu haben.
Wichtiger für das eigene Stromer-Profil ist aber das Mittelklasse-SUV Ariya, mit dem Nissan nach dem Leaf den zweiten großen Elektrifizierungs-Schritt gehen will: dezidiert modern in Gestalt und Technik soll das neue Flaggschiff ab dem Sommer auf die gesamte Marke abstrahlen. Vergleichsweise unspektakulär wirkt im Vergleich der neue X-Trail, der in einem ähnlichen Marktsegment unterwegs ist, aber konventionell angetrieben wird und eine geräumigere Alternative zum Bestseller Qashqai sein will. Der Start könnte im Herbst erfolgen.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Nio
Der chinesische Elektroautobauer startet sein Deutschland-Engagement Ende 2022 mit einem Reichweiten-Knaller. Die Businesslimousine ET7 soll bis zu 1.000 Kilometer pro Akkufüllung fahren können. Die Top-Variante mit zwei Motoren bietet darüber hinaus mit 480 kW/653 PS eine extrem hohe Antriebsleistung. Bislang sind die Modelle des unabhängigen Herstellers innerhalb Europas lediglich in Norwegen offiziell zu haben. Dort wird jedoch nicht der ET7, sondern das SUV ES8 ausgeliefert.