Modellausblick

2022 kommen viele Elektroautos

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Toyota

Die Japaner schärfen ihren Einstiegs-Sportwagen nach: Das Coupé wird im Zuge des Modellwechsels nicht nur von GT86 in GR86 umbenannt, sondern wird stärker (plus 34 PS), steifer und insbesondere sportlicher. Fahrspaß im traditionellen Sinne lautet das Versprechen, das der kleine Zweisitzer mit seinen 172 kW/234 PS ab dem Frühjahr vollumfänglich einlösen soll.

Weniger auf Fahrdynamik zielt der wenig später startende Aygo X ab: Der Micro-Crossover ersetzt den ähnlich benannten Kleinstwagen, bietet kernigen Stil, leicht erhöhte Sitzposition und viel Options-Ausstattung. Den Antrieb übernimmt ein 53-kW/72-PS-starker 1,0-Liter-Dreizylinder, die Preise starten bei 15.400 Euro.

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Im Sommer folgt der zwei SUV-Klassen größere bZ4X, das erste Elektroauto der Marke. Ungewöhnlich ist die großzügige Batterie-Garantie von zehn Jahren, nach denen noch 90 Prozent der Kapazität verfügbar sein sollen. Branchenüblich sind acht Jahre und 70 bis 80 Prozent. Preise für den bis zu 160 kW/218 PS und optional mit Allradantrieb angebotenen Kompakt-Crossover sind noch nicht bekannt.

Polestar

Der elektrische Volvo-Ableger zählt weiter: Nach Polestar 1 und 2 steht für 2022 das Debüt des Polestar 3 an, ein sportlich positioniertes SUV im Porsche-Macan-Format. Bei Antrieb und Batterien dürfte sich der in China gebaute Neuling stärker als bislang von Volvo differenzieren.

Volvo

Bei den Schweden steht der weitere Umbau zur reinen Elektro-Marke an. Nächstes Batteriemobil wird gegen Ende 2022 das große SUV XC90, das nicht nur bei Antrieb, Ladetechnik und Batterie, sondern auch beim Design in die Zukunft der Marke weisen soll.

VW

Die Wolfsburger haben eine weitere Lücke in ihrem bereits gut gefüllten SUV-Programm gefunden: Ab Anfang des Jahres soll der aus Südamerika importierte Taigo mit seinem Coupé-Heck Kunden locken, denen der etwas kleinere T-Cross zu konventionell gestaltet ist. Für den Antrieb stehen ein Einliter-Dreizylinder-TSI in den Ausbaustufen mit 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS sowie der 1,5-Liter-TSI mit 110 kW/150 PS zur Wahl. Eine elektrifizierte Variante wird es für den immer mit Vorderantrieb ausgelieferten Taigo nicht geben. Die Preise starten bei knapp 20.000 Euro.

Am anderen Ende der Produktpalette startet Ende des Jahres die Neuauflage des Pick-ups Amarok. Anders als bislang verzichtet VW auf eine Eigenentwicklung und kauft sich die Technik bei Nutzfahrzeug-Kooperationspartner Ford ein. Deren Ranger startet ebenfalls Ende 2022.

In Sachen E-Mobilität fahren die Norddeutschen mit zwei neuen Modellen vor: Der ID.5 ist ein etwas veredelter Coupé-Ableger des Kompakt-SUVs ID.4, der ab dem Sommer für knapp 47.000 Euro ein knackigeres Design und schnellere Ladetechnik bietet. Die zweite Stromer-Premiere könnte dem Crossover aber die Show stehlen, denn für den Herbst steht das Debüt des ID.Buzz an.

Der nur 4,60 Meter lange Elektro-Bus soll optisch und in Sachen Sympathiewert in der Tradition des Bulli stehen und zudem das erste vollautomatisiert fahrende Modell der Marke werden. Je nach Ausführung dürften bis zu 550 Kilometer Reichweite drin sein, die Preise dürften im Bereich von 40.000 Euro starten.

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