24-Stunden-Rennen als Qualitätsbeweis

Von Christoph Baeuchle

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Fuchs Europe Schmierstoffe geht mit dem Rennteam von „Black Falcon“ in eine neue Saison. Verkaufsleiter Dietmar Neubauer erläutert die Hintergründe.

Aus Sicht von Dietmar Neubauer, Leiter Verkauf/Handel bei Fuchs Europe Schmierstoffe, gehören Öl und Motorsport zusammen.(Foto:  Baeuchle)
Aus Sicht von Dietmar Neubauer, Leiter Verkauf/Handel bei Fuchs Europe Schmierstoffe, gehören Öl und Motorsport zusammen.
(Foto: Baeuchle)

Redaktion: Fuchs Europe Schmierstoffe und „Black Falcon“ bilden ein Team. Was steckt dahinter?

Dietmar Neubauer: Wir sind mittlerweile fester Bestandteil des Motorsports und engagieren uns bereits seit acht Jahren. Dabei haben wir einen Schwerpunkt in unserem Motorsportsponsoring: die Langstrecke am Nürburgring. Es gab Rennen, da fuhren bis zu zehn Prozent der 240 teilnehmenden Autos mit speziellen Fuchs-Schmierstoffen – und natürlich auch mit entsprechendem Fuchs-Logo.

Warum engagiert sich Fuchs im Rennsport?

Motorsport und Öl gehören zusammen. Unser Anspruch ist, dass der Fahrer den Unterschied spürt. Denn es ist ein großer Unterschied, ob er mit einem herkömmlichen Rennöl fährt oder mit einem speziellen Fuchs-Öl auf XTL-Basis.

Also hat Fuchs ein spezielles Nürburgring-Produkt?

Wir haben zum Beispiel ein Öl, das speziell auf Aluminiummotoren abgestimmt ist. Es zeichnet sich durch ein besonderes Leistungsvermögen und eine höhere Zuverlässigkeit aus. Noch ist offen, ob das Öl später als Serienprodukt auf den Markt kommt. Eines ist jedoch bereits klar: Hält beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ein Öl durch, ist dies eine klare Qualitätsaussage. Ein 24-Stunden-Rennen gehört zum Härtesten, was der Motorsport zu bieten hat.

Wie viel investieren Sie in den Motorsport?

Das lässt sich nicht genau beziffern. Geld ist nur ein Teil unseres Engagements. Wir unterstützen das Team auch mit unseren Produkten und unserem Know-how. Ein Anwendungsingenieur macht zum Beispiel regelmäßig als Renningenieur Dienst.

Ein Sponsoring zeigt in der Regel nur den gewünschten Erfolg, wenn es mit weiteren Marketingaktivitäten vernetzt wird. Welche Maßnahmen haben Sie ergriffen?

Wir haben verschiedene Initiativen ergriffen. Zum einen haben wir einen jährlichen Branchentreff rund um das 24-Stunden-Rennen ins Leben gerufen. Dazu laden wir diverse Partner aus dem Kfz-Gewerbe ein, die sich so vor Ort von den harten Anforderungen an das Motoren- und Getriebeöl überzeugen können.

Und zum anderen?

Aus den Teams, die wir unterstützen, stehen Team-Manager für Vorträge bei Veranstaltungen des Kfz-Gewerbes zur Verfügung. Sie zeigen zum Beispiel die Parallelen zwischen der Organisation eines erfolgreichen Werksteams und einem erfolgreichen Kfz-Betrieb auf. Hier lässt sich vieles aus dem Motorsport auf das Kfz-Gewerbe übertragen.

Im Kfz-Gewerbe macht sich Fuchs für den Nachwuchs stark. Gibt es auch hierzu eine Verbindung?

Für uns sind Motorsport und Ausbildung zwei ganz wichtige Themen. Wir verknüpfen diese ganz konkret: Ins nächste Rennen schicken wir einen Wagen, der mit dem Logo der „Autoberufe“ gebrandet ist. Er fährt also unter der Flagge der Aus- und Weiterbildung.

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